Gaza: Nirgendwo ist man sicher – und nirgendwo kann man hin

Gaza: Seit der Wiederaufnahme der Feindseligkeiten am 1. Dezember sind Berichten zufolge 700 Palästinenser getötet worden.

05.12.2023 .Redaktion 3 Min. Lesezeit
Gaza

Foto: UNRWA

Genf (IPS). Der siebentägige Waffenstillstand brachte eine Atempause; die Geiseln wurden mit ihren Familien zusammengeführt, und dringend benötigte Hilfsgüter gelangten nach Gaza. Wir brauchen mehr davon: die Freilassung aller Entführten und deutlich größere Hilfe und Schutz für die Zivilbevölkerung. Von Lynn Hastings

Doch seit der Wiederaufnahme der Feindseligkeiten im Gazastreifen am 1. Dezember sind Berichten zufolge 700 Palästinenser getötet worden, zusätzlich zu den bereits 15 500 Toten. Die israelischen Militäroperationen haben sich auf den Süden ausgeweitet und zwingen Zehntausende von Menschen, die verzweifelt nach Nahrung, Wasser, Unterkünften und Sicherheit suchen, auf immer engerem Raum.

Foto: UNRWA/Ashraf Amra

Gaza: Nirgendwo ist es sicher

Die Voraussetzungen zur Bereitstellung von Hilfsgütern für die Menschen in dem Gebiet sind nicht gegeben. Insofern das überhaupt denkbar ist, wird sich ein höllischeres Szenario entfalten, in dem humanitäre Maßnahmen unter Umständen nicht mehr möglich sind.

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