Inmitten der Migrationsdebatte: Angriffe auf Moscheen und Sammelunterkünfte nehmen zu

Angriffe auf Moscheen und Unterkünfte geflüchteter Menschen nehmen offenbar zu. Beobachter warnen vor einer gefährlichen Entwicklung und fordern ein entschiedenes Gegensteuern.

2.02.2025 .Redaktion 4 Min. Lesezeit
moschee

Foto: Bereits vor mehreren Jahren war die Mimar Sinan Camii der DITIB Ziel eines Brandanschlags.

Köln/Berlin (KRM, KNA, iz). Sowohl Moscheen als auch Flüchtlingsunterkünfte sind zuletzt verstärkt angegriffen worden. In den vergangenen Wochen habe es zahlreiche Bombendrohungen und Sachbeschädigungen an Moscheen gegeben, zudem Hassbotschaften, teilte der Koordinationsrat der Muslime (KRM) am Wochenende in Köln mit. Dies sei auch ein Angriff auf die grundgesetzlich garantierte Religionsfreiheit.

El Kaada zu Angriffen: Entwicklung ist „alarmierend“

In den vergangenen Wochen hätten „zahlreiche Moscheen in Deutschland“ Bombendrohungen, Hassbotschaften und Sachbeschädigungen erfahren.

„Die steigende Feindlichkeit gegenüber muslimischen Gebetshäusern ist alarmierend“, erklärte Mohamed El Kaada, Sprecher des KRM. „Moscheen sind Orte des Gebets, der Bildung und des gesellschaftlichen Engagements. Doch leider werden Sie durch Drohungen und Angriffe zunehmend zur Zielscheibe von radikalen Kräften in unserem Land. Das muss aufhören!“

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