Gekaufte Blindheit. Wie Geld die Uiguren unsichtbar macht
Eine Recherche des preisgekrönten US-Onlinemagazins „New Lines“ zeichnete 2022 nach, wie Millionen US-Dollar aus US-Stiftungen in ein Netzwerk linker Plattformen fließen, die Chinas Linie zur Unterdrückung der Uiguren verstärken – und so ein dokumentiertes Verbrechen zur „westlichen Propaganda“ umdeuten.
29.07.2026 Sulaiman Wilms 3 Min. Lesezeit
Foto: Huseyin Aldemir, Shutterstock
(iz). Als „New Lines“ Anfang 2022 seine Recherche „The Big Business of Uyghur Genocide Denial“ veröffentlichte, war eine Zahl verstörend: Ca. 65 Mio. US-Dollar waren in den Jahren zuvor über Stiftungen und Fonds in ein Netzwerk von Medienprojekten geflossen, die den Völkermord an den Uiguren relativieren oder bestreiten.
Im Zentrum standen Strukturen rund um den Tech-Unternehmer Neville Roy Singham. Er finanzierte Projekte wie Code Pink, Tricontinental oder The Peoples’s Forum. Das sind Organisationen, die sich selbst als antiimperialistische Stimme verstehen, aber im Fall der Uiguren auffallend häufig Pekinger Position wiederholen.
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