Moscheen im Visier: #brandeilig veröffentlicht Bericht über Angriffe im Jahre 2018

Soeben legt das Projekt #brandeilig seinen Bericht über Moscheeangriffe aus dem Jahre 2018 vor. Anhand dieses Überblicks wird sowohl das Ausmaß sowie die Relevanz dieses Themas und seiner Herausforderungen klar.  (iz). Seit 2017 werden nach langem Druck von Muslimen und zivilgesellschaftlichen Akteuren islamfeindliche Straftaten vom Bundesinnenministerium erfasst. Der bisherigen Kategorie „politisch motivierte Kriminalität“ wurde erstmals […]

30.05.2022 Sulaiman Wilms 6 Min. Lesezeit
Muslimfeindlichkeit hafez

Foto: Bündnis der Islamischen Gemeinden Bielefeld, Dr. Çemil Şahinöz

Soeben legt das Projekt #brandeilig seinen Bericht über Moscheeangriffe aus dem Jahre 2018 vor. Anhand dieses Überblicks wird sowohl das Ausmaß sowie die Relevanz dieses Themas und seiner Herausforderungen klar. 

(iz). Seit 2017 werden nach langem Druck von Muslimen und zivilgesellschaftlichen Akteuren islamfeindliche Straftaten vom Bundesinnenministerium erfasst. Der bisherigen Kategorie „politisch motivierte Kriminalität“ wurde erstmals eine entsprechende Subkategorie beigegeben. So wichtig diese Ergänzung ist, so deutlich wurde seit der Einführung, dass durch Aspekte wegen Dunkelziffern Nachbesserungsbedarf bei der Erfassung solcher Verbrechen besteht.

Soweit An- und Übergriffe auf Moscheegemeinschaften betroffen sind, hat der Verein FAIR International e.V. im Rahmen seines Projektes #brandeilig mit dem ersten Jahresbericht (für 2018) eine wichtige Einführung in das Phänomen und seine Aspekte vorgelegt. Neben der statistischen Aufarbeitung erfasster Vorfälle erhält man eine Erklärung des Phänomens sowie verschiedene Aspekte wie Ideologie der Täter, Reaktionen von Staat und Behörden sowie angemessene Sicherheitsmaßnahmen.

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