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Der Körper im Fastenmonat: Hochsaison für Selbstdisziplin und Entgiftung. Von Ajmal Mansoor

Gesundheit ist einer der wichtigsten Elemente des Glücks. Was wir zu uns nehmen, hat einen direkten Einfluss darauf. Im Islam werden die Muslime dazu ermutigt, bewusst mit ihrer Physis umzugehen. […]

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Wie nähern wir uns der Zeit des Ramadan?

„Der Radschab ist der Monat, in dem die Saat ausgebracht wird. Schaban die Zeit, in der die Pflanzen bewässert werden und Ramadan der Monat für die Ernte. (…) Radschab ist […]

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Alle Jahre wieder?

(iz). Jedes Jahr die gleiche Debatte um die richtige Feststellung des Beginns vom Fastenmonat Ramadan. Der Hidschri-Kalender (benannt nach der Auswanderung des Propheten Muhammad, Allahs Frieden und Segen auf ihm, nach Medina, der Hidschra) richtet sich nach dem Mondzyklus. Der Ramadan beginnt offiziell mit der Sichtung der neuen Mondsichel (Hilal). Darüber, wie diese Sichtung aber stattfinden soll, gibt es verschiedene Meinungen.
Es ist wichtig zu wissen, dass in der traditionellen sunnitischen Rechtswissenschaft Meinungsvielfalt vorgesehen und durchaus anerkannt ist. Diese allgemeine Grundlage scheint im Zeitalter des Internets teilweise in Vergessenheit zu geraten. Bekanntlich tummeln sich dort diverse, kleine Randströmungen mit Webseiten, die mit selbstgegebenem alleinigen Wahrheitsanspruch werben. Wer hier meint nur „Qur’an“ und „Sunna“ zu folgen, sagt nicht selten, dass er lediglich seinem eigenen Verständnis von beidem folgt. Die islamische Normenlehre (Usul al-Fiqh) ist dann doch etwas wissenschaftlicher als das Kopieren von Textübersetzungen und das Posten von Bildern.
Wie jedes Jahr in der letzten Zeit beginnt kurz vor Beginn des Ramadan eine Diskussion darüber, wann und von wem der Ramadan ausgerufen wird.
Muslim kann jeder sein, Rechtsgutachter aber eben nur, wer dafür qualifiziert ist. Um der Komplexität von Wissenschaft gerecht zu werden, bedarf es diverser Qualifikationen. Das Googlen oder Hörensagen von Sachverhalten steht dem entgegen. Vor allem wird es problematisch, wenn die Rechtsmeinungen von Gelehrten bestimmter Randkonfessionen auf die Mehrheit der Muslime übertragen werden soll.
Die Meinung, die jüngst gern als die „einzig wahre“ propagiert wird, meint, dass man auf die Sichtung des Neumonds über Mekka warten müsse und die Autoritäten Mekkas dann den Ramadan ausrufen. Gleichzeitig gilt diese Meinung weltweit als sehr schwer begründbar. Ihre Verbreitung erfuhr sie in den letzten Jahrzehnten vorrangig durch saudischen Einfluss.
Ein Konsens herrscht darin, dass es lediglich einer, weltweit möglichen, bestätigten Sichtung des Neumonds bedarf, um den Beginn des Ramadan festzulegen. 2014 wurde der Mond beispielsweise offiziell im Jemen gesichtet, wonach das Land den Ramadan ausrief und einige andere Länder nachzogen. Saudi-Arabien aber  wartete auf die nächste Nacht, um ihn selbst zu sichten.
Nur zum Ramadanbeginn auf die Sichtung des Mondes zu bestehen, während man den Beginn der restlichen elf Monate im Jahr nicht durch Sichtung bestimmen lässt, hat jedoch wenig Sinn. Ein Indiz für eine Scheindebatte.
Und es ist auch nicht ausreichend ihn einfach selbst zu sichten oder auf Mondsichtungs-Webseiten zu surfen. Je nach Rechtsschule spielt dabei die Wahl des Sichtungsortes oder die Anzahl zuverlässiger Zeugen eine wichtige Rolle.
Eine dritte Methode zur Feststellung eines Monats ist die detaillierte astronomische Berechnung. Auf diese Weise wird das ganze Jahr vorbestimmt. Dass das aber auch ein Problem sein kann, bewies 2013, in dem einige Leute, die nach der Berechnung gingen, bereits das Opferfest feierten, während die Pilger in Mekka die Hadsch noch gar nicht abgeschlossen hatten.
In der leidigen alljährlichen Debatte geht meistens aber verloren, dass es noch andere Aspekte zur Bestimmung gibt. In jedem Fall bedarf es einer anerkannten Autorität, die den Monat ausruft. In der klassischen Feststellung gilt, dass die Rechtsgelehrten vorgeben, wie der Beginn bestimmt wird und die politische Autorität diesen dann bestätigt.
In einem Land mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit ist es heute der Präsident oder König. In Ländern wie Deutschland, Österreich oder der Schweiz übernimmt diese Rolle jemand anderes. Unsere Gemeinschaftsstruktur verfügt nicht über eigene Muftis oder Qadis. In der gegenwärtigen Situation ist wohl am ehesten der Moscheevorstand diese politische Autorität. Die meisten unserer Moscheevereine sind organisiert in einem der großen vier Verbände – DITIB, Islamrat, VIKZ und ZMD.
Diese vier haben sich darauf geeinigt, den Fastenmonat immer gemeinsam anzugehen. Zusammen bilden sie die absolute Mehrheit der Moscheegemeinden von über 85 Prozent. Ihr Konsens sieht vor, dass der Ramadan durch astronomische Berechnungen bestimmt wird. Ist das jetzt falsch? Die Meinungsfindung beruft sich auf die Anweisung des Propheten, Allahs Frieden und Segen auf ihm, bei Meinungsverschiedenheiten der großen Mehrheit zu folgen. Die faktische Lage unserer Gemeinschaft ist, dass die Mehrheit unserer Muslime sich darauf geeinigt hat, auf Berechnungen zu vertrauen.
Aber der Prophet sagte doch, man solle auf die Sichtung des Neumonds warten, oder? Ja. Vieles gilt verstanden zu werden und bedarf einer ganzheitlichen Betrachtung. Die Meinungsvielfalt im islamischen Recht basiert darauf, dass man Sachlagen verschieden betrachten und eben auch begründen kann. Idealerweise entwickelte sich die muslimische Gemeinschaft Deutschlands so weit, dass sie über ein eigenes Komitee an geeigneten Stellen in Deutschland eine Sichtung nach klassischem Recht durchführt.
Dass es schwierig ist, von der gesamten muslimischen Weltgemeinschaft einen Konsens zu erwarten, muss akzeptiert werden. Beispielsweise ist die Sichtung über Marokko wesentlich einfacher als die über Mekka. Andere Teile der Welt sehen den Neumond aus astronomischen Gründen früher und hätten theoretisch das Recht, allen anderen Muslimen den Ramadan zu verkünden.
Die muslimische Realität beginnt in der unmittelbaren Umgebung. Jeder ist gut beraten, sich nach seinem Imam und Vorstand zu richten. Selbst, wenn diese eben ein anderes Urteil fällen. Allah verlangt nicht, dass wir es uns unnötig schwer machen. Und wer überhaupt gar nicht über eine Gemeinschaft verfügt, an die er sich halten kann, der wäre gerade im Ramadan, der seine Ganzheitlichkeit besonders in der Gemeinschaft entfaltet, gut beraten, sich der Priorität der Gemeinschaftsbindung zu widmen.
Die Mehrheit unserer Gemeinschaft hat sich darauf geeinigt, dass der erste Tag des segensreichen Monats Ramadan am 06. Juni 2016 beginnt. Wir wünschen euch einen gesegneten Ramadan!
 

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Mein Ramadan. Meine Moschee

(iz). Eigentlich ist meine Moschee kein wirklich schöner Ort. Es steht zwar „Islamisches Kulturzentrum“ dran, aber eine kulturelle Meisterleistung ist dem Architekt auf dem kleinen Eckgrundstück nicht gerade gelungen. Ehrlich […]

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Das innere Fasten: Auszüge aus der „Ihja ‘Ulum Ad-Din“

(iz). Es ist wichtig anzumerken, dass es drei Abstufungen des Fastens gibt: das gewöhnliche, das besondere und das sehr besondere. Das ­gewöhnliche Fasten bedeutet Enthaltsamkeit von Nahrung, Trinken und ­sexueller Befriedigung. Das besondere Fasten ist die Bewahrung der Ohren, Augen, Zunge, Hände und Füße – ­sowie aller anderen Glieder – vor falschen Handlungen. Das sehr besondere Fasten bedeutet ein Fasten des Herzen, das frei ist von nutzlosen Sorgen und weltlichen Gedanken und alles missachtet außer Allah. Es wird durch das Festhalten an weltlichen Dingen gebrochen, außer um jene Dinge willen, die aus religiösen Zwecken betrieben werden. Denn diese stellen Versorgung für das Jenseits dar und entstammen nicht dieser Welt.

Jene, die Wissen vom spirituellen Leben des Herzens haben, betrachten es ebenfalls als eine falsche Handlung, sich den ganzen Tag mit der Ausrichtung des eigenen Fastenbrechens zu beschäftigen. Diese Angst leitet sich aus einem Mangel an Vertrauen in die Überfülle der Großzügigkeit Allahs und aus einem Mangel an Vertrauen in Sein Versprechen der Versorgung ab.

Zu dem dritten Rang zählen die ­Propheten, die wirklichen Freunde ­Allahs und jene, die Ihm nah sind. Er lässt sich nicht durch Worte erklären, sondern ­seine wahre Natur wird besser durch Handlungen offenbar. Dieser Rang ­besteht in der absoluten Hingabe zu ­Allah und der Vernachlässigung von ­allem, das anders ist als Allah. Dies wird durch die Bedeutung seiner Worte ­besiegelt: „Sprich: ‘Allah!’ Dann lass sie sich weiter vergnügen an ihrem eitlen Geschwätz.“ (Al-An’am, 91)

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Innere Voraussetzungen
Das besondere Fasten wird von den Rechtschaffenen praktiziert. Es bedeutet die Befreiung der eigenen Glieder von falschen Dingen.

Ein zurückhaltender Blick, der davor zurückscheut, irgend etwas zu sehen, dass beschämenswert oder zu tadeln ist, oder was das Herz von der Erinnerung Allahs ablenkt. Der Prophet, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, sagte: „Der ziellos umher irrende Blick ist einer der vergifteten Pfeile Schaitans, der Fluch Allahs auf ihm. Wer ihn aus Furcht vor Allah aufgibt, der erhält von Ihm einen Iman, dessen Süße im Herzen erfahren wird.“

Dschabir überlieferte von Anas, dass der Gesandte Allahs sagte: „Fünf Dinge brechen das Fasten eines Mannes: Lügen, üble Verleumdung, Tratsch, Meineid und der lustvolle Blick.“

Wichtig ist das Bewahren der eigenen Zunge vor nutzlosem Gerede, Lüge, Tratsch, Obszönität, Grobheit, Streit und Kontroverse. Besser ist es, zu schwei­gen, sich an Allah zu erinnern oder den Qur’an zu rezitieren. Dies ist das Fasten der Zunge. Said Sufjan sagte, das üble Nachrede das Fasten brechen kann. Laith zitierte Mujahid [zwei muslimische Gelehrte der Frühzeit] mit den Worten: „Zwei Gewohnheiten brechen das Fas­ten: Verleumdung und Lügen.“

Der Prophet, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, sagte: „Das Fas­ten ist ein Schild. Wer fastet, sollte keine üble oder dumme Rede führen. Wenn er angegriffen oder beleidigt wird, soll er antworten: ‘Ich faste, ich faste!’“

Gleichfalls ist es angemessen, das Gehör vor allem zu verschließen, das ­ablehnenswert ist. Alles, dessen Aussprechen illegitim ist, ist auch unrechtmäßig, wenn es zu Ohren kommt. Aus diesem Grund verglich Allah den Lauschenden mit dem Profiteur: „Sie sind ­notorische Lauscher hinsichtlich der ­Falschheit, Verschlinger von Unerlaubtem.“ (Al-Ma’ida, 42)

Außerdem sagte Er, erhaben sei Er: „Warum untersagen ihnen die Rabbiner und die Schriftgelehrten nicht ihre sündige Rede und ihren Verzehr von Verbotenem?“ (Al-Ma’ida, 63)

Schweigen hingegen in der Gegenwart der üblen Nachrede ist ebenfalls eine tadelnswerte Eigenschaft: „Und Er hat euch schon in dem Buch herab gesandt, dass – wenn ihr hört, dass die Zeichen Allahs geleugnet und verspottet werden – ihr nicht bei ihnen sitzt, bis sie zu einem anderen Gespräch übergehen; ihr wäret sonst wie sie.“ (An-Nisa, 140)

Aus diesem Grund sagte der Gesandte Allahs: „Der Verleumder und sein Zuhörer sind Teilhaber an der falschen Tat.“

Alle Glieder und Organe sind vor einer falschen Handlung zu bewahren: Die Hände und Füße vor verwerflichen Taten und der Magen vor fragwürdigen Lebensmitteln in der Zeit des Fastenbrechens. Es ist bedeutungslos zu fasten, das heißt, sich erlaubten Dingen zu enthalten, nur um das eigene Fasten mit dem zu brechen, das unrechtmäßig ist. Jemand, der so handelt, ist mit einem Mann zu vergleichen, der ein Schloss errichtet, aber eine Stadt zerstört.

Erlaubte Speisen sind in ihrer Menge – nicht in ihrer Qualität – schädlich, und das Fasten verringert diese. Eine Person kann aus Furcht vor Krankheit die übermäßige Einnahme einer Medizin aufgeben, aber sie wäre dumm, wenn sie zu Gift wechseln würde. Das Unrechtmäßige ist ein Gift für die Religion, während das Rechtmäßige eine Medizin ist – nützlich in kleinen Dosen, aber schädlich im Übermaß. Das Ziel des Fastens ist die Förderung der Mäßigung. Der Prophet, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, sagte: „Viele, die fasten, haben nicht ­davon als Hunger und Durst!“ Dies ­wurde auf jene bezogen, die ihr Fasten mit unrechtmäßigen Lebensmitteln ­brechen. Andere sind der Ansicht, dass es sich auf jene bezieht, die sich erlaubtem Essen enthalten, aber ihr Fasten wegen ihrer Verleumdung, die verboten ist, im übertragenen Sinne mit „mensch­lichem Fleisch“ brechen. Andere betrachten es als Hinweis auf jene, die ihre Glieder nicht vor falschen Handlungen bewahren.

Zu den spirituellen Voraussetzungen des Fastens zählt auch das Vermeiden des Fastenden, sich in der Zeit des Fas­tenbrechens mit zu viel erlaubter Nahrung zu mästen. Es gibt bei Allah kein übleres Gefäß als ein Magen voll erlaubter Nahrung. Welchen Sinn hat das Fasten als ein Mittel zum Kampf gegen den eigenen Feind und die Überwindung der Leidenschaften zu nutzen, wenn man in der Zeit des Fastenbrechens alles wettmacht, was man während des Tages verpasst hat und sich darüber noch an weiterem erfreut? Es ist zur Gewohnheit geworden, im Ramadan alle Arten von Lebensmitteln zu lagern, sodass mehr verbraucht wird als in anderen Monaten.

Es ist bekannt, dass das Ziel des ­Fas­tens die Hunger-Erfahrung ist und die Leidenschaften zu beschränken, um Taqwa [furchtsames Wissen von Allah und dementsprechendes Verhalten] zu erlangen. Wenn der Magen von früh bis spät hungert, damit sein Appetit angeregt und sein Verlangen erhöht wird, nur damit ihm am Abend Delikatessen angeboten werden, damit er sich daran sättigen kann, dann werden Leidenschaften aktiviert, die unter normalen Bedingungen ruhen würden.

Der Geist und das Geheimnis des Fas­tens ist die Schwächung jener Kräfte, die Schaitans Mittel sind, um zurück zum Üblen zu führen. Es ist daher entscheidend, den eigenen Verzehr auf das zurückzuführen, was man in einer normalen Nacht zu sich nimmt, wenn man nicht fastet. Das Fasten hat keinen Nutzen, wenn man so viel zu sich nimmt, wie am Tag und in der Nacht zusammen. Darüber hinaus ist es bedeutsam, am Tag wenig zu schlafen, sodass der oder die Fastende den Hunger und den Durst fühlt und sich der Schwächung der eigenen Kraft – sowie der folgenden Reinigung des Herzens – bewusst wird.

Man sollte einen gewissen Grad an Schwäche in die Nacht hinüber retten, um die Vollziehung der Nachtgebete (Tahadschud) und die Rezitation der Lobpreisungen (Aurad) einfacher zu machen. Es könnte sein, dass Schaitan sich nicht dem eigenen Herzen nähert und dass man Zeuge des Königreichs im Himmel wird. Die Nacht der Macht repräsentiert jene Nacht, in der einiges von diesem Königreich offenbart wird. Dies ist mit den Worten Allahs gemeint: „Wir haben ihn in der Nacht der Macht [Al-Qadr] herabgesandt.“ (Al-Qadr, 1)

Jeder, der einen Sack Lebensmittel zwischen sein Herzen und seine Brust stellt, wird blind für diese Offenbarung. Noch reicht es aus, den Magen leer zu halten, um diesen Schleier hinfort zu ziehen, solange nicht der Geist von allem geleert wird außer Allah. Das ist der Kern der Angelegenheit und der Ausgangspunkt des Ganzen ist die Reduzierung des Essens.

Nach dem Brechen des Fastens soll das Herz wie ein Pendel zwischen Furcht und Hoffnung schwingen. Niemand weiß, ob das eigene Fasten angenommen und Allahs Zufriedenheit erlangt wird, oder ob es abgelehnt wird und man zu denen zählt, die Er verabscheut. In diesem Zustand sollte jeder sein, der eine Handlung der Anbetung vollzieht.

Es wurde überliefert, dass Al-Hasan Al-Basri einmal an einer Gruppe vorbeikam, die freudig lachte. Er sagte: „Allah, der Große und Erhabene, hat den Monat Ramadan zu einer Rennbahn gemacht, auf der Seine Geschöpfe in Seiner Anbetung miteinander wetteifern. Es ist absolut erstaunlich, jemanden an einem Tag lachend und spielend zu sehen, wenn der Sieg die Gewinner und das Scheitern die Vergeudenden erreicht. Bei Allah, wenn der Schleier hinfort gezogen wird, dann wird derjenige mit der guten Tat mit seinen guten Werken beschäftigt sein und der Übeltäter mit seinen schlechten.“

Von Al-Ahnaf ibn Qais wird berichtet, dass er einmal gefragt wurde: „Du bist ein gereifter Älterer. Das Fasten wird dich schwächen.“ Aber er entgegnete: „Dadurch bereite ich mit auf eine lange Reise vor. Gehorsam gegenüber Allah, gepriesen sei Er, ist einfacher, als Seine Strafe zu erleiden.“ Dies sind die innerlich signifikanten Bedeutungen des Fastens.

Auf Grundlage einer Übertragung von Mukhtar Holland ins Englische.

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Eine richtige Absicht ist wichtig, um den Anforderungen des Ramadans gerecht zu werden

(iz). Es gehört zu den Herausforderungen für Menschen in den Medien, dem Strom des permanenten Nachrichtenzyklus zu folgen und ständig neuen „Content“ zu liefern. Jenseits der Reizüberflutung und dem schnellen […]

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Alltag der Muslime: Wie begehen Muslime den Ramadan?

(iz). Die Verse, in denen Allah im Qur’an den Ramadan erwähnt, sind bekannt: „Oh, die ihr Iman (Vertrauen in Allah) habt! Das Fasten ist euch vorgeschrieben, so wie es denen […]

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Europeas Muslime und der Ramadan: Fragen an den Lehrer und Imam Dr. Asadullah Yate

(iz). Auch wenn der Islam im Internet und in den herkömmlichen Medien präsent ist, scheint es mehr als sinnvoll zu sein, dessen spirituellen Aspekte über die polemisch debattierten Aspekte zu betonen. Ohne Frage haben die so genannten „Fünf Säulen“ Vorrang vor sekundären Fragen.

Wir sprachen daher mit dem muslimischen Lehrer, Imam und Übersetzer Dr. Asadullah Yate über verschiedene, wichtige Aspekte des Fastenmonats Ramadan.

Islamische Zeitung: Wir Muslime sagen immer, dass der Ramadan die besten Zeit des Jahres sei. Wir freuen uns auf sie und sind traurig, wenn sie vorüber ist. Für einen nicht-muslimischen Außenseiter mag es seltsam erscheinen, eine gute Zeit zu haben, wenn man weder essen oder trinken kann beziehungsweise sich der anderen erlaubten Dinge des Lebens erfreuen darf. Wie kann dies eine wunderbare Zeit sein?

Dr. Asadullah Yate: Es handelt sich um eine Zeit des Wandels und der Ausnahme. Vor allem und zuerst handelt es sich beim Ramadan um eine erschütternde Phase. Der Fastenmonat verändert das normale Verhaltensmuster des Lebens, was wiederum eine Veränderung im reglementierten Alltag von Essen und Schlafen nach sich zieht.

Die Unterbrechung unserer Routine erweckt die spirituelle Seite des Herzens. Das Herz erwacht, weil wir weniger essen und schlafen. Dies führt natürlicherweise zur Belebung der anderen Wirklichkeit des menschlichen Selbst [der Nafs] und des Herzens. Aus diesem Grund wird man spiritueller. Das Wort „Tarawih“ [der Name des besonderen Gebets, dass in der Nacht verrichtet wird] bedeutet wörtlich „spirituell werden“. Die Bedeutung des Tarawih leitet sich von „Ruh“ [Geist] ab.

Aus diesem Grund ist der Ramadan die Zeit der besonderen Zustände und der Freude.

Islamische Zeitung: Sicherlich kennen die meisten Muslime die relevanten Verse des Qur’an im Zusammenhang mit dem Ramadan. Könnten sie uns kurz einen Überblick verschaffen?

Dr. Asadullah Yate: In der Sure Al-Baqara [Vers 183 ff.] sagt Allah, dass das Fasten uns in dem gleichen Maße vorgeschrieben wurde, wie für jene Völker, die vor uns kamen. In anderen Worten: Das Fasten ist seit den Tagen Adams immer ein Teil der menschlichen Realität gewesen. Es ist keine Praxis, die nur auf die Muslime beschränkt ist.

Und Allah sagt in einem Vers, dass es uns vorgeschrieben sei, dass wir im Monat Ramadan fasten müssen. Es gibt natürlich Ausnahme für jene, die reisen oder krank sind. Jene Gruppen müssen in diesen Zuständen nicht reisen und die ausgelassenen Tage später nachholen.

An zwei Stellen dieser qur’anischen Verse erwähnt Er auch Regeln, die aufgehoben wurden. Diese betreffen jene historische Phase, in der die Muslime entscheiden konnten, ob sie fasten oder nicht. Wenn sie dies nicht taten, mussten sie eine Fidja bezahlen. Aber Allah hat mit jenen Versen in der Sure Al-Baqara nun diese Möglichkeit aufgehoben und uns gesagt, dass wir fasten müssen, wenn wir ansässig sind. Mit anderen Worten, wenn wir weder reisen oder krank sind.

An einer anderen Stelle dieser Gruppe qur’anischer Verse erlaubt Allah, dass die Muslime nun Geschlechtsverkehr während der gesamten Nacht haben können. Denn zu Beginn des Islam war es ihnen nur erlaubt, sich ihren Eheleuten bis zur Zeit des Nachtgebets zu nähern. Und so finden wir in Zusammenhang mit dem Ramadan zwei Gelegenheiten, bei denen eine frühere Praxis des Islam durch eine spätere aufgehoben wurde.

Islamische Zeitung: Ich habe von verschiedenen Phasen des Ramadans gehört und jede einzelne soll für ein bestimmtes Element des Fastenmonats stehen. Könnten sie uns diese kurz beschreiben?

Dr. Asadullah Yate: Der Gesandte Allahs sagte, dass der erste Teil des Ramadans, die ersten zehn Tage, Gnade oder Rahma ist. Der zweite Teil, seine Mitte – die Maghfira – ist die Vergebung, in der dem Diener Allahs alle falschen Handlungen verziehen werden. Und der dritte Teil ist die Freiheit, der Schutz vor dem [Höllen]Feuer.

Wir wissen von einer anderen prophetischen Überlieferung, dass jemandem, der den Ramadan „Imaman“ (mit vollem Vertrauen auf Allah) und „Ihtisaban“ (voll bewusst) fastet, seine Zunge hütet und sich offensichtlich von allen Dingen fern hält, die es zu vermeiden gilt, die falschen Handlungen vergeben werden. Man ist dann am Feiertag zum Ende des Ramadans wie ein neugeborener Säugling.

Islamische Zeitung: Für die Muslime ist die „Nacht der Macht“ (Lailatul Qadr) der Höhepunkt des Fastenmonats. Warum ist dies eine besondere Zeit und was bedeutet sie für die Muslime?

Dr. Asadullah Yate: Diese Nacht ist der enorme Augenblick, in dem Allah der Qur’an auf einmal herab sandte. Wir wissen natürlich, dass der Qur’an in einer langjährigen Periode offenbart wurden, wenn der Prophet Rechtleitung benötigte, um zu wissen, was er in einer bestimmten Lage zu tun hatte. Aber er wurde auch in einem Durchgang herab gesandt – in dieser Nacht der Macht (Qadr). Die Nacht ist eine Offenbarung der Macht Allahs.

Qadr bedeutet aber Maß oder Bestimmung. Es ist die Nacht, in der Allah die Ereignisse des kommenden Jahres bestimmt. Der Prophet hat uns angewiesen, nach ihr in den letzten zehn Tagen des Ramadans Ausschau zu halten. Dann hatte er diese Anweisung weiter eingegrenzt und gesagt, wir sollten nach ihr in den ungeraden Nächten suchen. Und schließlich gab der Gesandte Allahs eine noch genauerer Bestimmung, als er sagte, dass es sich dabei um die 27. Nacht handelt.

Wir haben unterschiedliche Überlieferungen, von denen keine absolut bestimmend ist. Der Gesandte Allahs wies uns an, wir sollten nach dieser Nacht „suchen“. Manche sind der Ansicht, dass sich die Nacht der Macht während des gesamten Ramadans finden lasse. Aber die wahrscheinlichsten Hinweise finden sich bezüglich der letzten zehn Tage des Ramadans und bezüglich des 27. Ramadan.

Die Lailatul Qadr ist die Nacht, in der wir daran erinnert werden, dass der Qur’an offenbart wurde. Wir wissen von einer anderen Überlieferung, dass es die Nacht der Stille ist. Dabei handelt es sich um einen Augenblick, in welcher die Belohnung von Allah endlos vergrößert wird. Für jedes Gebet während dieser Nacht, im Tarawih oder danach, gibt es eine besondere Belohnung.

Der Prophet hatte es uns ebenfalls empfohlen, in den letzten zehn Tagen des Ramadans I’tikaaf zu machen. Das heißt, sich in die Moschee zurückzuziehen und von der auswärtigen Welt abschneiden.

Islamische Zeitung: Nur wenige Tag nach der Lailatul Qadr kommt das Fest des ‚Id, welches das Ende des Ramadans markiert. Was ist die soziale Bedeutung des ‚Ids für die Muslime?

Dr. Asadullah Yate: Natürlich ist der ‚Id eine Zeit der enormen Freude, in der die Enthaltsamkeit plötzlich in eine Feier verwandelt wird, zu der alle zusammenkommen. Der Gesandte Allahs sagte, dass es zwei Freuden für den Fastenden gibt. Zum einen, wenn er am Ende des Tages sein Fasten bricht und zum anderen, wenn er seinem Herrn begegnet.

Die Muslime fasten für Allah und Allahs sagte in einem Hadith Qudsi: „Das Fasten ist für mich.“ Es ist also eine spezielle Form der Anbetung, die Allah für Sich beansprucht. Und Er sagt weiter: „Ich werde die Belohnung dafür geben.“

Das Fasten kann nicht von außen beobachtet werden. Nur der Fastende selbst und Allah wissen davon und so gibt es keine Grundlage für Rija – für das Angeben. Was am ‚Id geschieht ist die Umkehrung der gesamten Sache nach außen. Die Freude wird in den Menschen sichtbar und sie kommen zusammen. Normalerweise wird das besondere Feiertagsgebet in einer Musalla, einem Ort außerhalb der Stadt, verrichtet, in der alle Platz finden. Der ‚Id ist ein Augenblick der Vereinigung nach dieser Zeit der Enthaltsamkeit.

Islamische Zeitung: Sie haben umfangreich die muslimische Welt bereist. Was ist der Unterschied zwischen den Muslimen Europas auf der einen Seite und denen im Nahen Osten, wie sie den Ramadan praktizieren?

Dr. Asadullah Yate: Offenkundig fastet nur ein Teil der Bevölkerung in Europa. Und so findet sich hier eine andere Atmosphäre, wenn man die Geschäfte und Straßen betritt und die Mehrheit der Menschen nicht fastet. Dies hat eine Auswirkung auf den persönlichen Zustand. Man ist sich offenkundig bewusst, dass nur die anderen Muslime fasten.

In der traditionell muslimischen Welt geschieht der Ramadan jedoch als gemeinschaftliches Ereignis. Und so wird wegen der Macht des Fastens der Ruhani-Aspekt der Menschen geweckt und sie dadurch gestärkt. Dadurch wird der Din des Islam belebt und mit ihm die Menschen.

Wir wissen vom Propheten, dass die Teufel während des Ramadans in Ketten gelegt sind und die besten Eigenschaften der Menschen zu Tage treten. Dies ist in Europa nicht immer der Fall, denn wir werden uns des Unterschieds zwischen Fastenden und Nichtfastenden bewusst. Allerdings gibt uns dies natürlich die Möglichkeit, jenen Menschen, die keine Muslime sind, das große Geschenk des Ramadans zu erklären. Wir können sie zum Fastenbrechen einladen und mit ihnen das Licht teilen, dass Allah uns gegeben hat.

Islamische Zeitung: Vielen Dank für das Gespräch.

Gedanken zum Ramadan. Von Tasnim El-Naggar

(iz). Ramadan. Ein Monat ist angebrochen, der für manche manchmal nichts weiter darstellt als Hunger. Sie sehnen sich nach einem Ham- oder Cheeseburger, bleiben bei jeder McDonalds-Plakat-Werbung stehen, schauen jedem wassertrinkenden Fußgänger lechzend hinterher und können den Abend kaum mehr erwarten oder entwickeln Krankheitsgefühle bei dem Gedanken an den nächsten Ramadantag.

Zugegeben es geht wohl jedem Muslim ab und zu in seinem Leben genau so. Ist ja auch nicht einfach, das Ganze, aber… irgendwie geht’s. Gut sogar. Es gibt ja auch noch andere Gefühle, wenn man an das Wort „Ramadan“ denkt. So ein Gefühl von: ich freu mich! Zum Freuen sind bekanntlich elf Monate lang Zeit. Erst kommt unmittelbar nach Ramadan ein wehleidiges Zurückblicken auf den vergangenen Monat. Dann wird sehnsüchtig vorwärts geschaut. Wann ist es endlich wieder soweit? Jaja, die gute, alte Vorfreude.

Und dann steht er plötzlich, ganz überraschend, auch schon wieder vor der Tür. Überrumpelt einen förmlich. Hat sich einfach herangeschlichen, ohne dass man es gemerkt hat. Huch, schon wieder Ramadan?! Du bist der Monat, dem ich schon die ganze Zeit entgegengeblickt habe. Na so was aber auch! Also gut, dann freu ich mich jetzt. Jetzt gerade bin ich mittendrin im Freuen. Der Ramadan des Jahres hat nämlich angefangen. Die Menschen, wenn sie nicht im Urlaub sind, sitzen bis in die Puppen im Garten oder vergnügen sich anderweitig in der warmen Jahreszeit. Es ist Sommer, und ich faste. Mit all meinen Sinnen, jawohl! Na gut, ein bisschen durstig und müde bin ich gegen Abend, kurz bevor das Fasten­brechen naht, und in meinem Bauch grummelt’s auch. Aber was wäre ein Ramadan ohne Herausforderung? Diese Eis schleckenden, sich sonnenden, sitzenden Leute verpassen etwas ich beneide sie nicht um das, was sie tun. Ich enthalte mich gern von all dem, jetzt, da ich begriffen habe, dass dieser Monat Ramadan ein Monat der Chancen ist.

Hunger und Durst hin oder her mein Magen ist leer, aber mein Kopf ist klar. Konzentration ist gefragt. Nämlich auf das Wesentliche. Jetzt habe ich die Chance bekommen mich zu verbessern. Körper, Geist und Seele von Schlechtem zu reinigen. Mein Leben neu zu ordnen, alte Lasten (und Laster) abzulegen. Meine Sinne um den Einen Gott kreisen zu lassen und ein wenig von dieser Welt abzurücken, um in mich zu gehen. Nachzusinnen, neue Kraft in Enthaltung zu sammeln. Ein Monat, in der sich diese Chancen gleich einer Lupe vergrößern und sich all die alltäglichen Sorgen und Nöte verkleinern. Ich will sie nutzen!

Manchmal ist dies nicht so einfach. Meine Freundin kommt um 11.00 Uhr verschlafen in mein Zimmer. Sie fastet. „Ich fühle mich gerade wie nach einer durchzechten Nacht“, sagt sie und entschwindet zur Arbeit. Ich schmunzle. Wie nah Konsum und die Enthaltung davon beieinander liegen können. Ich mache mir Gedanken darüber, was ich heute Abend koche. Lasagne oder doch Brokkoli-Auflauf? Ich kreise ums Essen. Und in der Uni merke ich plötzlich erstaunt, wie ich die Leute beim Essen oder Trinken beobachte. „Ach, das ist also doch kein Muslim, wie ich dachte. Der fastet ja gar nicht“, schießt es mir durch den Kopf. Erschrocken rufe ich mich zur Vernunft. Was geht’s mich an, was der macht? In der türkischen Moschee ­lachen wir ziemlich gemein über die vielen türkischen ü’s im arabischen Gebet. „Ich habe Muskelkater vom Gebet bekommen“, stöhnt eine Bekannte, die wir beim gemeinsamen Fastenbrechen kennengelernt haben, ob der hohen Geschwindigkeit des etwas längeren freiwilligen Gebets im Ramadan hach, wie wunderbar weltlich der Ramadan doch sein kann.

Ja, auch das gehört zum „Ramadan-Feeling“. Aber dann schließe ich die Tür, lasse die Welt dahinter zurück. Ich lese im Qur’an, lasse mir die arabischen Worte voller Poesie auf der Zunge zergehen, versuche zu verstehen, beuge mich nieder im Gebet, mit der Stirn auf dem Boden, und spreche mit Gott. Verweile, die Hände leicht zusammengelegt und gebeugt, und bitte ihn, um was ich ihn bitten möchte. Mache eine Abrechnung mit mir selbst, nehme mir Dinge vor.

Man lädt ein und wird eingeladen, man teilt Dattel und Gebetsteppich miteinander, tauscht Worte und Lächeln aus, übt sich in Geduld, Sanftmut und Brüder­lichkeit. Es menschelt. Morgens, wenn alle Welt schläft, stehe ich zum Morgengebet auf, und mit mir andere, die die Chance nutzen wollen. Verschla­fen sind sie, übermüdet, hungrig, aber doch voll eingetaucht in den Ramadan, den Monat der Monate, in seine enthaltsamen und weltlichen Seiten. Ich weiß bereits jetzt, dass er schnell vergehen wird, wie das Schönste eben nun mal schnell vergeht. Ich werde ihn garantiert vermissen, den Ramadan.

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Die arabische Halbinsel bereitet sich auf den heiligen Monat Ramadan vor. Von Burkhard Jürgens

Bonn (KNA) In Arabien ticken die Uhren von Montag an wieder etwas anders: Dann beginnt der Ramadan, der Fastenmonat des Islam. In diesem Jahr stehen die Feiern und Predigten auch […]

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