Bosniens neues Wahlgesetz: Der Repräsentant blamiert sich

Das neues Wahlgesetz hat bei bosniakischen Muslimen und internationalen Beobachtern Vorwürfe hervorgerufen, die Pläne des OHR führten zu Apartheid. (iz). Tausende Menschen versammelten sich am 25. Juli in Sarajevo vor dem Sitz des Hohen Repräsentanten für Bosnien und Herzegowina (OHR). Sie protestierten gegen eine von dem Deutschen Christian Schmidt geplante Änderung des Wahlrechts. Sie sollte […]

10.08.2022 Sulaiman Wilms 3 Min. Lesezeit

Foto: Office of the High Representative, ohr.int

Das neues Wahlgesetz hat bei bosniakischen Muslimen und internationalen Beobachtern Vorwürfe hervorgerufen, die Pläne des OHR führten zu Apartheid.

(iz). Tausende Menschen versammelten sich am 25. Juli in Sarajevo vor dem Sitz des Hohen Repräsentanten für Bosnien und Herzegowina (OHR). Sie protestierten gegen eine von dem Deutschen Christian Schmidt geplante Änderung des Wahlrechts. Sie sollte bei der Abstimmung am 2. Oktober gelten und vor allem den als Föderation bezeichneten Landesteil betreffen, wo hauptsächlich Bosniaken und Kroaten leben. Laut Berichten deutscher Medien haben über 7.000 besorgter BürgerInnen an dem Protest teilgenommen. 

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