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Eine Suppe für Körper & Geist

Ausgabe 271

Foto: @auftuchfühlung, BASMA Magazine

(Farina/Basma Magazine). Zugegeben, das Wort „Eintopf“ hat sich für mich noch nie sonderlich attraktiv angehört und ich habe das Gefühl, es geht auch nicht nur mir so. Als ich auf Pinterest aber auf diese Bilder gestoßen bin, musste ich es trotzdem unbedingt nachkochen und möchte das Rezept heute mit Euch teilen.
Der Gemüseeintopf besteht aus im Ofen gebackenem Wurzelgemüse und Grünkohl (noch so etwas, mit dem man mich früher hätte jagen können). Ihr könnt bei den Zutaten auch auf das zurückgreifen, was Euch besser schmeckt oder was ihr noch zuhause habt: Pastinaken, Sellerie, Petersilienwurzel, alles was unter „Wurzelgemüse“ fällt. Und wenn Grünkohl für Euch gar nicht in Frage kommt, könnt Ihr bestimmt auch frischen Spinat nehmen. Ich würde euch aber trotzdem ans Herz legen, es mal mit Grünkohl zu probieren, er harmoniert wirklich hervorragend mit den anderen Zutaten und rundet den Wintereintopf sehr schön ab.
Das braucht ihr (für ca. 3 große Portionen):
1 Süßkartoffel
2 Karotten
4 festkochende Kartoffeln
2-3 EL Olivenöl
Salz
3 Knoblauchzehen
2-3 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 EL Tomatenmark
2 Dosen gehackte Tomaten
1 TL Italienische Kräuter/Oregano
4 Stängel Grünkohl
Salz, Pfeffer, n.B. Tabasco
Und so gehts:
1. Das Wurzelgemüse schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Knoblauch schälen. Gemüse in eine große Schüssel geben, mit Olivenöl besprenkeln und den Knoblauch darauf pressen. Salz dazugeben und gut vermengen, sodass das Gemüse gleichmäßig mit Öl und Knoblauch bedeckt ist. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech oder in eine feuerfeste Ofenform geben und bei 200° etwa 50 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit das Gemüse einmal wenden.
2. In der Zwischenzeit das Öl in einem großen Topf heiß werden lassen, die Zwiebel schälen und fein hacken und in dem Öl braten, bis sie beginnt, braun zu werden. Das Tomatenmark hinzugeben, gut verrühren und eine weitere Minute braten lassen. Nun die gehackten Tomaten zu den Zwiebeln geben, alles einmal aufkochen lassen, die italienischen Kräuter hinzugeben und bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis das Ofengemüse fertig ist.
3. Den Grünkohl von den Stängeln befreien, in Stücke zupfen und in einem Sieb gut waschen. Abtropfen lassen und anschließend in kleinere Stücke schneiden.
4. Wenn das Ofengemüse an den Rändern leicht braun wird und sich leicht einstechen lässt, aus dem Ofen nehmen. Den Grünkohl zur Tomatensauce geben, und etwa 5 Minuten mitköcheln lassen, bis er etwas zusammenfällt. Anschließend das Ofengemüse dazu geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und, wenn man etwas Schärfe hinzufügen will, den Wintereintopf noch mit Chiliflocken würzen.
Mit diesem Gericht habe ich meine Vorbehalte gegenüber Eintopf definitiv abgelegt. Das Ofengemüse bekommt eine tolle Konsistenz und durch den Knoblauch ein umwerfendes Aroma. Die Tomatensauce hat genügend Zeit, etwas einzukochen und so ebenfalls einen herrlichen Geschmack zu entwickeln, welcher das Gemüse perfekt ergänzt.
Wer, wie ich, noch einen Fleischesser zuhause hat, lässt diesen sich selbst Fleisch dazukochen, welches er zum Schluss in den Eintopf mischen kann (in unserem Fall war es mit Gewürzen in Wasser gekochtes Hähnchen). So waren bei uns zuhause alle glücklich und auch das Kind hat ordentlich mitgegessen!

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