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Humanitäre Helfer fordern sofortigen Waffenstillstand

Foto: Mohammed Asad/Middle East Monitor

Bonn. Die Hilfsorganisation CARE verurteilt die Gewalt gegenüber Zivilisten in Gaza, im Westjordanland, in Ostjerusalem sowie in Israel aufs Schärfste und ruft alle Konfliktparteien zu einem sofortigen Waffenstillstand auf. Alle Konfliktparteien müssen das humanitäre Völkerrecht respektieren und ihre Verpflichtungen zum Schutz der Zivilbevölkerung sowie ziviler Infrastrukturen aufrechterhalten.

Bisher (Stand 17. Mai) wurden insgesamt 230 Menschen getötet, darunter 60 Kinder. Mehr als 6.600 Menschen wurden verletzt. Die jüngsten Kampfhandlungen haben zu einer starken Zunahme an Vertreibungen geführt. Rund 38.000 Menschen in Gaza harren derzeit in 48 Schulen aus.
 
„Die Menschen haben die letzten drei Nächte Hilferufe in die Welt geschickt, damit die Bombenangriffe enden. Viele haben sich in den sozialen Medien von ihren Familien verabschiedet. CARE hält dringende humanitäre Hilfslieferungen für das Al Shifa-Krankenhaus in Gaza bereit.

Allerdings gibt es aktuell keine Möglichkeit des Übergangs von Karem Abu Salem nach Gaza hinein und wieder heraus “, berichtet Wael Ibrahim, Länderdirektor von CARE Palästina (Westjordanland und Gaza). „Die Zivilbevölkerung kann nicht länger auf ein Ende der Gewalt und den Zugang zu lebenswichtiger Hilfe warten.“

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