Skurriler Döner-Streit von CDU-Politikern

Bericht über eine gescheiterte Heilbronner Posse um Dönerläden und Nagelsalons. CDUler sorgen sich um Innenstädte, machen aber gegen die falschen mobil. Durchsetzbar sind ihre Pläne nicht.

19.12.2024 Robert Rigney 5 Min. Lesezeit
döner

Foto: Freepik.com

(iz). Eine Initiative der CDU, die Zahl der von Türken geführten Dönerläden in der Innenstadt von Heilbronn in Baden-Württemberg zu begrenzen – ein Plan zur Einführung einer sogenannten „Döner-Obergrenze“ – hat eine deutschlandweite Diskussion über die Durchführbarkeit solcher Beschränkungen ausgelöst.

Der Vorschlag betrifft nicht nur Dönerläden, sondern zusätzliche, im Wesentlichen von Migranten geführte Kleinunternehmen, darunter Friseursalons, Spätkauf-Läden, Handyläden, Shisha-Bars und Nagelstudios.

Warum stört sich ein Heilbronner Politiker an Dönerläden?

Der Vorschlag stammt von Thomas Aurich, einem lokalen CDU-Politiker, der kürzlich vor Journalisten erklärte, dass es seiner Meinung nach zu viele solcher Geschäfte in der Heilbronner Innenstadt gebe. Er kündigte seine Absicht an, ihr „unkontrolliertes Wachstum“ zu stoppen. „Wir wollen die Zahl der Dönerläden begrenzen, um das ungebremste Wachstum einzudämmen. Es ist in Ordnung, hier und da einen zu haben, aber nicht fünf nacheinander“, sagte er.

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