Mehr Umsätze mit Fairtrade trotz Rezession

Fairtrade steht für einen gerechteren Handel, der Bäuerinnen, Bauern und Arbeiterinnen vor allem im globalen Süden durch stabile Mindestpreise, Prämien und bessere Arbeitsbedingungen unterstützt.

26.05.2025 .Redaktion 3 Min. Lesezeit
Fairtrade

Foto: Fairtrade

Ziel ist es, soziale, ökologische und ökonomische Standards entlang der gesamten Lieferkette einzuhalten, um die Lebens- und Bedingungen der Produzentinnen nachhaltig zu verbessern. Das bekannte Fairtrade-Siegel kennzeichnet Produkte, bei deren Herstellung diese Kriterien erfüllt wurden.

Hier wird er seit 1992 durch den gemeinnützigen Verein Fairtrade Deutschland e.V. vertreten, der das Siegel vergibt und die Einhaltung der Standards kontrolliert. Das Angebot wächst stetig: Über 5.600 Produkte sind in rund 42.000 Verkaufsstellen – etwa Supermärkten, Discountern, Drogerien und Weltläden – erhältlich.

Anfang Mai hat der Verband seinen Jahresbericht für das vergangene Jahr veröffentlicht. Der Warenumsatz stieg im Jahr 2024 auf 2,9 Milliarden Euro – so stark wie seit 2020 nicht mehr. Die beliebtesten Kategorien – Kaffee, Bananen, Kakao und Rosen – legten zu. Den beteiligten Kleinbauern und Arbeitern konnte mehr Geld ausgezahlt werden.

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