Längst wurde aus dem „Tag des ausländischen Mitbürgers“ die Interkulturelle Woche. Zu den Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen kam auch Staatsoberhaupt Steinmeier und fand lobende Worte.
Foto: <a href=https://www.flickr.com/photos/awo_bundesverband/>AWO Bundesverband</a>, via flickr | Lizenz: <a href=https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de>CC BY-NC-SA 2.0</a>
(KNA). Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die vor 50 Jahren ins Leben gerufene Interkulturelle Woche gewürdigt. Die, die sich dafür engagierten, leisteten einen „unermesslich wertvollen Beitrag zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft und unserer Demokratie“, erklärte Steinmeier bei einem Festakt in Berlin zum Jubiläum der Gründung der Initiative.
Migration habe die deutsche Gesellschaft verändert und werde sie weiter verändern, so der Bundespräsident. Er dankte den Kirchen dafür, dass sie bei der Zuwanderung immer wieder Humanität eingefordert hätten, dass „sie uns lehrten, Menschen, die zu uns kommen, mit Wertschätzung, Respekt und auf Augenhöhe zu begegnen“.
Die Interkulturelle Woche gibt es seit 1975. Initiatoren sind die katholische Deutsche Bischofskonferenz, die Evangelische Kirche in Deutschland und die Griechisch-Orthodoxe Metropolie von Deutschland. Wohlfahrtsverbände, Kommunen und Migrationsverbände unterstützen die Woche.
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