Erinnerung an Krimtataren: „Zünde eine Kerze in Deinem Herzen an“

Am 79. Jahrestage der Deportation der Krimtataren erinnerten Menschen weltweit an die Tragödie und forderten eine freie Krim.

30.05.2023 Mieste Hotopp-Riecke 4 Min. Lesezeit
Krimtataren

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Berlin. Ein Bündnis aus Vereinen, Initiativen und Künstlern rief anlässlich der Deportation des krimtatarischen Volkes durch das Stalinregime vor 79 Jahren zur Gedenkkundgebung in Berlin auf. Im Angesicht von russischer Okkupation 2014 und Angriffskrieg seit 2022 unterliegen Krimtataren starken Repressionen bis hin zu Verschwindenlassen und Mord. Aufgrund dieser Verfolgung mussten tausende krimtatarische Familien erneut die Heimat verlassen.

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Vergessenes Menschheitsverbrechen an Krimtataren

Am 18. Mai 1944 deportierte das sowjetische Regime alle Krimtataren – die indigene Bevölkerung der Krim – von der Krim in entlegene Regionen Zentralasiens, nach Sibirien und in den Ural. Sie wurden der „Desertion“ und der „Massenkollaboration mit den Faschisten“ beschuldigt, obwohl viele tausend Krimtataren zu der Zeit auf Seiten der Sowjetunion gegen Nazi-Deutschland kämpften.

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