„Leute wie ich sind egal“
(exc). Menschen, die ihre eigene gesellschaftliche Gruppe als benachteiligt wahrnehmen, sind unzufriedener mit der Demokratie als andere, sehen in Migrantinnen und Migranten tendenziell eine Bedrohung und würden eher die AfD wählen. Das ergab eine Untersuchung aus dem Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU). „Unsere Analysen zeigen, dass sich insbesondere ältere Menschen mit […]
11.03.2021 .Redaktion 3 Min. Lesezeit
Foto: r.classen, Shutterstock
(exc). Menschen, die ihre eigene gesellschaftliche Gruppe als benachteiligt wahrnehmen, sind unzufriedener mit der Demokratie als andere, sehen in Migrantinnen und Migranten tendenziell eine Bedrohung und würden eher die AfD wählen.
Das ergab eine Untersuchung aus dem Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU). „Unsere Analysen zeigen, dass sich insbesondere ältere Menschen mit einem niedrigeren Bildungsgrad in ländlicheren Regionen benachteiligt fühlen und das Gefühl haben, der Gesellschaft seien Leute wie sie egal“, erläutern die Psychologen Prof. Dr. Mitja Back und Studienleiter Michael Bollwerk. Die Studie wird in der Fachzeitschrift „European Journal of Psychological Assessment“ erscheinen.
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