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Marteria sieht Entfremdung während der Corona-Pandemie

Foto: Frank Schwichtenberg, vie Wikimedia Commons | Lizenz:

In der Gesellschaft hat sich aus Sicht des Rappers während der Pandemie eine zunehmende Entfremdung breit gemacht. Nicht alle Menschen könnten damit gleich gut umgehen.

Rostock (dpa). Der Musiker Marteria hat während der Corona-Pandemie eine zunehmende Entfremdung innerhalb der Gesellschaft festgestellt. „Die Menschen entfernen sich ziemlich voneinander“, sagte der Rapper der Deutschen Presse-Agentur. Man merke, dass einige Menschen viel Zeit am Computer verbracht hätten und im Internet versunken seien. „Es ist manchmal ganz schön schwer mittlerweile, an Menschen ranzukommen.“

Einige Menschen könnten mit der Situation schlechter umgehen, sagte der 38-Jährige. Für sie erschienen gesellschaftliche Probleme nicht so groß wie das eigene Schicksal. „Und das muss man aber auch akzeptieren, dass manche Leute das vielleicht nicht so können.“

Marteria plädierte für Toleranz bei den Corona-Maßnahmen. „Auch wenn nicht alles richtig ist oder war.“ Die Situation sei für alle Neuland. „Alles besser wissen können viele Menschen.“ Bei einer Fußball-Weltmeisterschaft gebe es 82 Millionen Bundestrainer und während der Corona-Pandemie 82 Millionen Bundeskanzler.

Am Freitag ist Marterias neues Album „5. Dimension“ erschienen.