Seit Pandemiebeginn entfielen Milliarden Schulmahlzeiten
(WFP.org). Seit Beginn der COVID-19-Pandemie sind weltweit mehr als 39 Milliarden Schulmahlzeiten aufgrund von Schulschließungen ausgefallen. Dies geht aus einem neuen Bericht hervor, der vom UNICEF „Office of Research – Innocenti“ und dem UN World Food Programme (WFP) veröffentlicht wurde. Der Bericht stellt fest, dass 370 Millionen Kinder aufgrund von COVID-19-bedingten Schulschließungen im Durchschnitt rund […]
3.03.2021 .Redaktion 2 Min. Lesezeit
Foto: milatas, Adobe Stock
(WFP.org). Seit Beginn der COVID-19-Pandemie sind weltweit mehr als 39 Milliarden Schulmahlzeiten aufgrund von Schulschließungen ausgefallen. Dies geht aus einem neuen Bericht hervor, der vom UNICEF „Office of Research – Innocenti“ und dem UN World Food Programme (WFP) veröffentlicht wurde.
Der Bericht stellt fest, dass 370 Millionen Kinder aufgrund von COVID-19-bedingten Schulschließungen im Durchschnitt rund 40 Prozent ihrer Schulmahlzeiten verpasst haben. Für viele der Kinder sind diese Schulmahlzeiten ein Hauptbestandteil ihrer täglichen Ernährung.
„Trotz eindeutiger Belege, dass Schulen nicht der Haupttreiber für COVID-19-Infektionen sind, sind Millionen von Kindern auf der ganzen Welt von Schulschließungen betroffen“, sagte UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore. „Kinder, die für ihre täglichen Mahlzeiten auf Schulen angewiesen sind, verlieren nicht nur die Bildungsmöglichkeit, sondern auch eine verlässliche Quelle für ihre Ernährung. Während wir Maßnahmen gegen die COVID-19-Pandemie ergreifen und auf die Verteilung von Impfstoffen warten, müssen wir der Wiedereröffnung von Schulen Priorität einräumen und Maßnahmen ergreifen, um diese so sicher wie möglich zu machen, unter anderem durch weitere Investitionen in bewährte Maßnahmen zur ÂInfektionsprävention – etwa sauberes Wasser und Seife in jeder Schule auf der Welt.“
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