Wir brauchen Freunde: Im Islam wird der Weg zu Gott nicht allein gegangen, sondern im Kreis von Gefährten. (iz). Erleben wir die Wiederentdeckung der Freundschaft? Das wäre – wie wir […]
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Wir brauchen Freunde: Im Islam wird der Weg zu Gott nicht allein gegangen, sondern im Kreis von Gefährten. (iz). Erleben wir die Wiederentdeckung der Freundschaft? Das wäre – wie wir […]
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Körper im Fastenmonat: Gesundheit ist einer der wichtigsten Elemente des Glücks. Was wir zu uns nehmen, hat einen direkten Einfluss darauf. Im Islam werden die Muslime dazu ermutigt, bewusst mit […]
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Einsamkeit ist in den letzten Jahren ein ständig beliebteres Gesprächsthema geworden. Von dem Verlust von Drittorten bis hin zur zunehmenden Abhängigkeit von Technologie. (iz). Es existieren immer mehr Menschen, die […]
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Algorithmen verändern unsere Reiseerfahrung. Von der Kunst, zum richtigen Zeitpunkt am passenden Ort zu sein. (iz). Zwischen Abflugtafeln, Jetlag und den endlosen Scrollbewegungen auf dem Smartphone passiert manchmal etwas Merkwürdiges: […]
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(iz). Einerseits stärken Krimtataren auf der Halbinsel selbst ihre Resilienz dank ihres Glaubens und ihrer Kultur, andererseits ist diese Strategie auch zum Forschungsthema avanciert: Ein Buch, ein neues Wissenschaftsprojekt und eine Cross-Media-Tournee thematisieren auch diese Facette krimtatarischen Widerstandes.
Angesichts von Annexion, Krieg und Repression sämtlicher öffentlicher Widerstandsressourcen beraubt, ist für viele Muslime der Krim der Islam ein fester Marker im Koordinatensystem ihrer biografischen Landschaften.
Auf der russisch okkupierten Halbinsel Krim werden auch krimtatarische Männer im wehrfähigen Alter zum Dienst in der russischen Armee eingezogen und somit gegen ihre eigentlichen Landsleute in der ukrainischen Armee in den Krieg geschickt.
Um diesem Desaster zu entgehen, aber auch vor Repression und Besatzungsalltag, flüchteten circa 40.000 Krimtataren aus ihrer Heimat in die Festland-Ukraine, in die Türkei, nach Europa und Amerika.
Foto: Sasha Maksymenko, via Wikimedia Commons | Lizenz: CC BY 2.0
Für die Krim selbst meldete die NGO Crimean Tatar Resource Center (CTRC) mit Sitz in Kiew für Januar bis September 2025 über 100 Festnahmen und rund 180 Verhaftungen auf der Halbinsel; zugleich nahmen Verfahren wegen „Staatsverrats“ sowie wegen „Diskreditierung der russischen Armee“ zu.
Demnach hält Russland – Stand Oktober 2025 – 220 Menschen von der Krim widerrechtlich aus ethnischen, religiösen und politischen Gründen gefangen. Davon sind 133, also mehr als die Hälfte, Krimtataren, darunter immer mehr Frauen.
Laut der Human Rights House Foundation dokumentierte die Crimean Human Rights Group (CHRG) bis Mitte 2025 bereits mindestens 284 politisch motiviert inhaftierte Zivilist*innen aus der Krim; mindestens 109 davon sind im sogenannten „Case of Crimean Muslims“ angeklagt. Diese Zahl zeigt eine weitere Verschärfung gegenüber den Vorjahren.
Sarah Reinke, Geschäftsführerin der Gesellschaft für bedrohte Völker und ausgewiesene Osteuropa-Expertin, konstatiert, dass Krimtataren explizit auch als Muslime verfolgt werden. Die religiöse Erziehung wird immer wieder behindert.
Bei Hausdurchsuchungen durch den russischen Geheimdienst, FSB, liegt der Fokus vor allem auf religiös-islamischer Literatur, und muslimische Gefangene werden aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit gezielt schikaniert. In Gefängnissen wurden Koranexemplare in arabischer Sprache beschlagnahmt.
Ein Besatzungsgericht auf der Krim schloss die unabhängige islamische Schule im Bezirk Simferopol. Muslime im Gefängnis Abakan CF-33 durften während des Fastenmonats Ramadan nicht vor Sonnenaufgang frühstücken und nach Sonnenuntergang fastenbrechen. Das mache ihnen das Befolgen des Ramadans unmöglich.
Die jüngsten Fälle von Inhaftierung und Verurteilung machten die unfassbare Atmosphäre der Angst und Repression anschaulich, so die Menschenrechtlerin Reinke: Vier Musliminnen wurden zu langen Haftstrafen verurteilt.
„Morgens gegen vier Uhr stürmten Beamte des russischen Geheimdienstes, FSB, mehrere Häuser und führten Razzien durch. Sie verhafteten vier junge krimtatarische Frauen. Wir sind in größter Sorge um sie. Es handelt sich um gezielte politisch motivierte Festnahmen von Angehörigen des indigenen Volks der Krimtataren.“
Die krimtatarische Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Elmira Muratova (European Center for Migration Issues, Flensburg) untersuchte in den vergangenen Monaten die Rolle des kollektiven Gedächtnisses der Krimtataren in Bezug auf die erste Annexion der Krim 1783 und die Deportation im Jahr 1944 bei der Entwicklung ihrer heutigen Bewältigungsstrategien auf der besetzten Krim.
Muratova identifizierte in ihrer Analyse „Kollektives Gedächtnis, Islam und Bewältigungsstrategien der Krimtataren auf der besetzten Krim“ drei verschiedene Bewältigungsstrategien, die von säkularen und religiösen Gruppen innerhalb der krimtatarischen Gemeinschaft entwickelt wurden und die sich alle um drei Schlüsselinstitutionen gruppieren: Crimean Solidarity, Qaradeñiz Production und die geistige Administration der Krim-Muslime.
Die NGO „Crimean Solidarity“ organisierte sich vor allem aus den Zusammenhängen der ehemaligen Hizb ut-Tahrir, einer kleineren Bewegung unter den Krimtataren, die organisch nicht mit den Parteien in Nahost zusammenhängt.
Die russischen Behörden stellen demnach die Verfolgung von Muslimen als eine Maßnahme zur Terrorismusbekämpfung dar. Die muslimischen Aktivisten der Crimean Solidarity wollen dem russischen Narrativ entgegentreten, dass die krimtatarische Hizb ut-Tahrir als Terroristen abstempelt, und stellen die Verfolgung dieser Gruppe als politisch motiviert dar, die sich gegen die gesamte krimtatarische Gemeinschaft richtet.

Der „Hanife-Şefiqa-Sabriye-Preis für deutsch-krimtatarische Kulturdiplomatie und Publizistik“ ausgelobt von einem krimtatarisch-deutschen NGO-Bündnis (u.a. Gesellschaft für Osteuropa-Förderung + ICATAT) ging diesjährig ertmals an die Cross-Media-Aktivistin Elnara Nuriieva-Letova (hier im Bild mit der krimtatarischen Sängerin Lenara Osmanova im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Berlin, 20.11.2025, Foto: ©ICATAT / Mehmed-Ali-Pascha-Archiv)
Für die Mehrheit der auf der Krim verbliebenen Krimtataren stellt der Islam im Alltag aus Repression und Assimilationsdruck einen identitären Anker dar.
Um dieses Segment der krimtatarischen Identität und Solidarität ginge es sowohl im kürzlich erschienen Buch „Die Krimtataren. Geschichte. Kultur. Politik“ als auch auf der kürzlich beendeten „Cross-Media-Tournee“ mit zwei Dutzend krimtatarischen, deutschen und österreichischen Künstlern, Akademikern und Menschenrechtlern.
Abhebend auf dieses Experten-Netzwerk begann im November ein neues Forschungsprojekt des Instituts für Caucasica-Tatarica- und Turkestan-Studien in Kooperation mit dem Ukrainischen Institut Kiew mit einer Bestandsaufnahme krimtatarischen religiösen und kulturellen Erbes. Qua Digitalisierung, Übersetzung und Katalogisierung im Projekt „AVDET // QAYTARMA. German-Crimean Tatar Cultural Heritage in the Context of Decolonisation, Exile, and Empowerment“ solle angesichts von Repression und Zerstörung explizit auch die islamische Facette des Erbes der Krimtataren gesichert werden.
IZ-Begegnung mit Imam Benjamin Idriz über eine Kindheit in einer Gelehrtenfamilie, multikulturelle Moscheegemeinden und die Notwendigkeit des Dialogs. (iz). Benjamin Idriz, 1972 in Skopje geboren, ist Imam und islamischer Theologe […]
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(iz). Mit langer persönlicher Erfahrung des Autors, der als Kind, Jugendlicher, Helfer und Hauptverantwortlicher an mindestens sechzig solchen Veranstaltungen teilgenommen hat, schöpft das Manuskript aus dem Vollen: Es verbindet autobiografische Eindrücke mit pädagogischer Erkenntnis und versammelt sie zu einem Kompendium konkreter Handlungsempfehlungen.
Gharieb beginnt aus der Innenperspektive – seine eigene Entwicklung, die Leidenschaft für diese Jugendarbeit und die empathische Beobachtung der Kinder markieren den Ton. Die Widmung an Freunde, Wegbegleiter und Familienmitglieder ist mehr als ein literarischer Kunstgriff: Sie spiegelt die Gemeinschaftserfahrung, wie sie in Ferienlagern entstehen kann und soll.
Dank, Lob und Segenswünsche rahmen das Ziel: Nicht nur die Organisation, sondern die Herzensbildung der Teilnehmenden steht im Zentrum. Der Autor verheimlicht nie, wie sehr das Gelingen von Zeltlagern vom Engagement vieler Einzelner abhängt, von Großzügigkeit, Geduld und der Bereitschaft, Zeit und Kraft für junge Menschen zu spenden
Die Struktur des Buches ist didaktisch durchdacht. Vom Überblick über Lagerformen, Zielsetzung und Teilnehmerbedürfnisse bis zur feingliedrigen Rolle der Verantwortlichen und Helfer – Gharieb verzahnt Theorie mit Praxis und bleibt stets pragmatisch. Seine Hinweise zur Teamarbeit, Hierarchie, Kommunikationsregeln und der bewussten Vermittlung islamischer Werte sind klar und nachvollziehbar formuliert.
Insbesondere betont er, dass Autorität stets mit Wertschätzung und Dialog kombiniert werden muss – und dass religiöse Praxis im Alltag und nicht nur im Stundenplan lebt.
Wie das Manuskript darlegt, ist pädagogische Professionalität kein Selbstzweck, sondern soll den Kindern und Jugendlichen nicht nur Wissen, sondern islamische Charaktereigenschaften und Lebenskompetenz vermitteln. Der Umgang mit problematischem Verhalten, die Bedeutung von Strukturen und die Ermutigung zur Selbstverantwortung werden aus der Praxis heraus erklärt.
Die Kapitel zur rituellen Praxis, Gebet, Mahlzeiten und Sauberkeit bilden einen gelebten Wertekosmos, in dem sich Alltag und Spiritualität durchdringen. Besonders wertvoll: Gharieb plädiert dafür, Kinder in ihrer Individualität zu sehen und ihnen Erfolgserlebnisse im religiösen Lernen zu ermöglichen – ohne Überforderung oder Leistungsdruck.
Wer das Buch in die Hand nimmt, spürt die Absicht des Autors: Er möchte nicht nur Wissen weitergeben, sondern eine Bewegung anstoßen. Die detaillierten Programmvorschläge, Hinweise zur rechtlichen und finanziellen Organisation und die methodisch klugen Anhänge machen das Buch zu einer Fundgrube für Praktiker.
Die Gedankenreise, Entspannungsübungen und Alltagsrituale – hier verknüpft sich die islamische Geisteshaltung mit moderner Pädagogik. Bewegend ist das ständige Plädoyer für Nachhaltigkeit und den Aufbau tragfähiger Strukturen, die das muslimische Gemeindeleben stärken sollen.
Ghariebs Manuskript ist ein Leitfaden und eine Einladung, muslimische Jugendarbeit in Deutschland auf neue Füße zu stellen. Mit dem Fokus auf Gemeinschaft, Wertschätzung und lebenspraktische Religiosität schafft das Buch einen Raum für pädagogische Innovation und spirituelle Inspiration.
Der Stil ist offen, freundlich und von Hoffnung getragen, die Argumentation klar und praxisnah. So avanciert „Islamische Ferienfreizeiten“ zum hilfreichen Buch für alle, die sich mit Herz, Hand und Verstand für die muslimische Jugend engagieren wollen.
Nadim Daniel Gharieb, Islamische Ferienfreizeiten, Astrolab Verlag 2025, 200 Seiten, 978-3948139407, Preis: EUR 15,50
(iz). Ich wuchs als muslimisches Einwandererkind in der schönen Stadt Mainz auf. Umgeben von einer reichen katholischen Kultur spürte ich oft die Last, als „anders“ angesehen zu werden.
Ich erlebte am eigenen Leib sowohl die Schönheit als auch die Spannung, die das Leben zwischen religiösen Welten mit sich bringen kann. Zu Hause rezitierte ich den Qur’an, in der Schule sang ich Weihnachtslieder. Ich fastete während des Ramadan, während meine Klassenkameraden Adventskalender öffneten.
Schon als Kind erkannte ich, dass unsere Glaubensrichtungen nicht so weit voneinander entfernt waren, wie sie oft dargestellt. Ich wurde dazu erzogen, Jesus zu verehren nicht nur als Prophet, sondern als eine der beliebtesten Figuren im Islam. Ich wusste von Maria, deren Name im Qur’an mehr geehrt wird als der jeder anderen Frau.
Wenn ich meine Familie und Freunde im Osten der Türkei besuche, bewundere ich oft die alte Aghtamar Heilig-Kreuz-Kirche. Es erinnert mich daran, wie Christen und Muslime im riesigen islamischen Reich fast 1.300 Jahre lang größtenteils friedlich zusammenlebten. Und ich glaube an den einen Gott – an Barmherzigkeit, an Verantwortlichkeit und an einen gemeinsamen moralischen Ruf nach Gerechtigkeit.

Foto: Catholic Press Photo/Wikimedia Commons | Lizenz: gemeinfrei
Heute, in einer Zeit, in der jede zweite muslimische Frau in Europa Diskriminierung erlebt, denke ich über die anhaltende Notwendigkeit christlich-muslimischer Zusammenarbeit nach. In „Nostra Aetate“, dem bahnbrechenden Dokument der katholischen Kirche über ihre Beziehungen zu anderen Religionen, sah ich eine Vision, die meine Erfahrung bestätigte. Eine Vision, die beide einlädt, ihre Angst zu überwinden und sich gegenseitigem Respekt, gemeinsamen Werten und einer gerechteren Zukunft zuzuwenden.
Der Geist dieses Dokuments gab mir als Muslima die Möglichkeit, an der Georgetown University – einer katholischen Institution – zu studieren und auf demselben Campus als muslimische Seelsorgerin zu arbeiten. Ich unterstützte Studenten aller Glaubensrichtungen und ohne Glauben und lernte, wie transformativ echte christlich-muslimische Beziehungen sein können.
Das Dokument löscht die schmerzhaften Kapitel unserer verbindenden Geschichte nicht aus – und das sollte es auch nicht. Beide sollten die Vergangenheit nicht vergessen, dürfen sich aber ebenfalls nicht von ihr gefangen nehmen lassen. Der einzige Weg nach vorn führt gemeinsam, in Wahrheit und gegenseitigem Respekt.
Während diese Vision einen großen Wandel in der Geschichte der katholischen Kirche darstellte, bemühten sich die Muslime auch, die Beziehungen zu anderen Gemeinschaften zu verbessern.
So schrieb beispielsweise der Gelehrte Bediüzzaman Said Nursi einen Brief an Papst Pius XII., in dem er seine Hoffnung auf eine Zusammenarbeit zwischen Christen und Muslimen gegen wachsende Feindseligkeit, weit verbreitete Armut und moralischen Verfall zum Ausdruck brachte.
1953 besuchte Nursi den Patriarchen Athenagoras in Istanbul, um ihn um Kooperation zu bitten. Seine Vision war im Vorbild und in den universalen Lehren des Propheten Muhammad (Allah segne ihn und schenke ihm Frieden) verwurzelt und hat immer noch Bestand: Zusammenarbeit, die im Glauben ruht.
Deshalb war ich tief bewegt, als ich erfuhr, dass Papst Johannes Paul II. bei seinem apostolischen Besuch in meiner Heimatstadt Mainz im Jahr 1980 sich direkt an die muslimischen Einwanderer – meine Gemeinde – wandte und unsere Anwesenheit, unseren Glauben und unsere Würde bestätigte:
„Aber nicht alle Gäste in diesem Land sind Christen; eine besonders große Gruppe bekennt sich zum Glauben des Islam. Auch euch gilt mein herzlicher Segensgruß!
Wenn ihr mit aufrichtigen Herzen euren Gottesglauben aus eurer Heimat hierher in ein fremdes Land getragen habt und hier zu Gott als eurem Schöpfer und Herrn betet, dann gehört auch ihr zu der großen Pilgerschar von Menschen, die seit Abraham immer wieder aufgebrochen sind, um den wahren Gott zu suchen und zu finden.
Wenn ihr euch auch in der Öffentlichkeit nicht scheut, zu beten, gebt ihr uns Christen dadurch ein Beispiel, das Hochachtung verdient. Lebt euren Glauben auch in der Fremde und lasst ihn euch von keinem menschlichen oder politischen Interesse missbrauchen!“
Dieser Moment ist wichtig. Diese Gesten sind wichtig in einem wachsenden Klima der Entmenschlichung und Dämonisierung muslimischer Einwanderer und Flüchtlinge.

Foto: CNS/Paul Haring
Und in unserer Zeit hat Papst Franziskus dieses Erbe fortgeführt. In „Fratelli Tutti“ ruft er Menschen aller Glaubensrichtungen – und auch solche ohne Glauben – dazu auf, einander als Brüder und Schwestern anzuerkennen. Inspiriert von seiner Freundschaft mit Groß Imam Ahmed el-Tayeb der al-Azhar bekräftigte der ehemalige Papst Franziskus, dass „authentische Religion“ eine Kraft für Frieden und Solidarität sein muss.
Die Botschaft von Nostra Aetate ist daher nicht nur für Geistliche und Theologen, sondern auch für die breite Öffentlichkeit nach wie vor relevant. Sie soll der nächsten Generation helfen, die Komplexität unserer Geschichte zu verstehen und sich eine gemeinsame Zukunft vorzustellen.
Wir leben in einer Welt der Polarisierung, doch dieses Dokument erinnert uns daran, dass christlich-muslimische Zusammenarbeit nicht naiv, sondern notwendig ist. Und dass wir in den heiligen Schriften und Herzen des anderen die Grundlagen für respektvolle Beziehungen, Gerechtigkeit und Frieden finden können.
Dr. Zeyneb Sayılgan ist Islamwissenschaftlerin am Institut für Islamische, Christliche und Jüdische Studien in Baltimore. Ihre Forschung beschäftigt sich mit dem theologischen Gedankengut von Bediüzzaman Said Nursi (1876–1960). Zeyneb’ s Arbeit wurde in The Guardian, Religion News Service, U.S. Catholic, The Living Church sowie deutschen und türkischen Medien veröffentlicht. Ihre Artikel und ihr Podcast sind auf ihrem Blog zugänglich.
Zwischen Demut und spiritueller Arroganz: Wie können wir unser Selbst praktisch überwinden, um Allah näher sein? (Traversing Tradition). Muslime sind oberflächlich mit dem Konzept der spirituellen Demut vertraut. Die Älteren […]
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Handel (und Ökonomie) spielt im Islam eine auch rechtliche wichtige Rolle. Wir führen in Kernbegriffe und wichtige Vertragsformen ein. (iz). Wie in unserer letzten Ausgabe erwähnt, gibt es ein starkes […]
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