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Außenminister fand klare Worte

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Beim Besuch des chinesischen Außenministers Wang Yi in Berlin kritisierte Heiko Maas Chinas Hongkong-Politik und forderte eine UN-Beobachtermission zu den Uiguren. Wang verbat sich jede Einmischung in innere Angelegenheiten.

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Polizisten in Schutzausrüstung mit Helmen und Schilden stehen in einer Reihe auf einer Straße.

Das faschistische China

Wer „Die Kronzeugin“ gelesen hat, kann nicht mehr unbekümmert auf Chinas Menschenrechtsverstöße schauen. Die Kasachin Sayragul Sauytbay überlebte ein Lager in Ostturkestan und beschreibt Foltergeräte im „schwarzen Raum“.

Rote chinesische Flagge neben der blauen Flagge Ostturkestans mit Halbmond und Stern, dazwischen ein Riss

Zeuge von Diskriminierung

Ein Han-Chinese, der in Xinjiang aufwuchs, beschreibt eine Region, die sich in ein Kontrollsystem verwandelt hat. Sicherheitsschleusen, Verhaftungen von Uiguren und entsandte Han-Familien gehörten zum Alltag; viele gewöhnten sich daran.

Straße in einer Altstadt mit verzierten Gebäuden, Motorrollern und Passanten unter blauem Himmel

Versagen Muslime bei den Uiguren?

Die Uiguren in Xinjiang werden ihrer Menschenrechte beraubt, doch muslimische Länder zeigen kaum Solidarität. Dilnur Reyhan führt das auf wirtschaftliche Abhängigkeit von China und eigene Menschenrechtsdefizite zurück.

Graben zwischen Wissen und Handeln

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Die geleakten China Cables belegen die Unterdrückung der Uiguren in Xinjiang, Peking bestreitet ihre Echtheit nicht. Trotz vorhandener Information bleibe das Handeln der Weltgemeinschaft weitgehend aus.

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Demonstranten mit hellblauen Fahnen mit weißem Halbmond und Stern vor Bürogebäuden; vorn ein Mann in dunkler Jacke.

„Der Islam ist China ein Dorn im Auge“

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Wie viele Uiguren sitzen in Lagern in Xinjiang? Der Berliner Sinologe Aaron B. hält eine Million für realistisch, bei etwa elf Millionen Uiguren. Zugang zu den Lagern gibt es nicht, man stützt sich auf Satellitenbilder.

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