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UN-Chef warnt vor steigender Muslimfeindlichkeit

Foto: UN Photo | Mahmoud Abd ELLatiff

New York (iz/Agenturen). Am 17. März warnte UN-Generalsekretär António Guterres davor, dass Muslimfeindlichkeit weltweit „epidemische Ausmaße“ angenommen hat. Der UN-Chef ordnete diese Ausbreitung des Ressentiments in eine globale Verschiebung hin zu mehr Nationalismus ein – und gegen Minderheitenrechte.

„Ein Wiederaufleben der antimuslimischen Bigotterie steht sicherlich im Einklang mit anderen beunruhigenden Trends, die wir weltweit beobachten: ein Wiederaufleben von Ethno-Nationalismus, Neo-Nazismus, Stigmatisierung und Hassreden, die sich gegen gefährdete Bevölkerungsgruppen richten“, sagte Guterres anlässlich eines Events zum Internationalen Tag für den Kampf gegen Islamfeindlichkeit.

„Minderheitengemeinschaften sind Teil des Reichtums unseres kulturellen und sozialen Gefüges. Doch sehen wir nicht nur Formen der Diskriminierung, sondern auch eine Politik der Assimilation, die versucht, die kulturelle und religiöse Identität von Minderheitengemeinschaften auszulöschen“, fügte er hinzu. „Wie der Heilige Koran uns daran erinnert: Nationen und Stämme wurden geschaffen, um sich gegenseitig zu kennen. Vielfalt ist ein Reichtum, keine Bedrohung.“

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