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Aleppo, jenseits von Gut und Böse

Die Bilder aus dem umkämpften Aleppo konfrontieren Zehntausende Jugendliche mit dem Krieg und bergen ein latentes Radikalisierungspotenzial. Olivier Roy beklagt eine wachsende Faszination für Gewaltverhalten.

Verwüstete Straße zwischen beschädigten Häusern, am Boden Schutt, Reifen und Trümmerteile

Die ganze Stadt

Nach den Berliner Wahlen zeige sich die Zerrissenheit der politischen Landschaft, die AfD gewinne Zustimmung. Muslime seien Objekte dunkler Assoziationen, hätten aber weder Stimme noch Lobby.

Traditionen der Annäherung

In Mathias Enards „Kompass“ liegt der Musikwissenschaftler Franz Ritter eine Nacht wach und erinnert sich an Reisen und Begegnungen mit der islamischen Welt. Das Buch erinnert an die lange Tradition der Annäherung von Ost und West.

Ernste Lage, mutiges Volk

Die Lage in der Türkei war ernst, der Widerstand der Bevölkerung mutig. Westliche Debatten übersehen den geistigen Hintergrund der Putschisten und stellen die eigene demokratische Wirklichkeit kaum in Frage.

Eine eigene Partei?

Viele türkischstämmige Muslime reagierten auf die Armenien-Resolution konsterniert. ZMD-Vize Mehmet Alparslan Çelebi rechnet vor: Türkischstämmige stellen etwa ein Prozent der Wahlberechtigten, bei geringer Wahlbeteiligung 0,7 Prozent.

Keine Gewöhnung

Nizza wird zum Symbol der Unversöhnlichkeit von Lebensfreude und Ideologie. Die IZ erklärt ihre Feindschaft gegenüber Tätern und Hintermännern und will durch Aufklärung über den Islam entgegenwirken.

Hat es mit uns zu tun?

Der IZ-Herausgeber Abu Bakr Rieger sieht in der Stärkung der muslimischen Mitte die Antwort auf Terror und Islamkritik. Umfassende islamische Bildung sei der beste Schutz gegen Extreme.

Sultane waren keine Diktatoren

Die Niederlage der Muslimbruderschaft, die Strategie der Hamas und der „Islamische Staat“ nähren Zweifel am politischen Islam. Neue, eher liberale Strömungen wünschen eine muslimische Demokratie, nicht unbedingt einen islamischen Staat.

Eine eigene Partei?

Nach der Einstufung der Armenier-Massaker als „Völkermord“ durch den Bundestag fühlen sich viele Muslime ohnmächtig und ohne politische Lobby. Eine muslimische Partei halten manche mittlerweile für sinnvoll, etwa Michael Wolffsohn.

AfD, Opium für’s Volk?

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Die AfD sei ursprünglich eine geldkritische Bewegung gewesen. Nach der Flüchtlingskrise stehe nicht mehr das Finanzsystem im Vordergrund, sondern der Gegensatz zu Flüchtlingen und dem Islam; Nationalisten propagierten einen starken Staat.

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