Die Beduinen im Negev: eine unsichtbare Gemeinschaft

Am 7. Oktober wurden auch Beduinen von der Hamas als Geiseln genommen. Das bewegte sich unterhalb des Radars der israelischen Öffentlichkeit.

16.01.2024 Andrea Krogmann 5 Min. Lesezeit
Beduinen

Foto: <a href=https://www.flickr.com/photos/eu_echo/>Peter Biro/EU/ECHO</a>, via flickr | Lizenz: <a href=https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/>CC BY-NC-ND 2.0</a>

(KNA). Aufatmen in der Negevwüste: Aischa (17) und Bilal Ziadna (18) sind frei, und damit die ersten zwei von sechs israelischen Beduinen, die von der radikalen Hamas am 7. Oktober in den Gazastreifen entführt wurden. Am 30. November brachten das Rote Kreuz und israelische Soldaten die beiden Geschwister zurück nach Israel. Ihr Vater Jusef (53), Bruder Hamza (22) sowie der 53-jährige Kaid Farhan Elkadi und der 22-jährige Samer al-Talaka sind weiterhin in Gefangenschaft.

Wie immer seien Jusef und die anderen morgens zum Kibbutz Holit aufgebrochen, zum Kühemelken, erzählt Jasmin, eine der älteren Töchter Jusef Ziadnas. Um sieben dann sei der Kontakt abgebrochen. Seither haben sie nur einen Wunsch: „Dass unsere Familie zurückkommt, dass dieser Krieg aufhört und alle Geiseln ausgetauscht werden.“ Schwer auszuhalten sei diese Zeit, sagt Jusefs Ehefrau Naima Ziadna. 

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