Bis zum Jahr 2050 sollen 70 Prozent aller Menschen weltweit in urbanen Großräumen leben
(IPS). Während Städte als ein Symbol für Glanz und Bequemlichkeiten für einige ihrer Einwohner gelten, leben mehr als eine Milliarde Menschen in überfüllten Siedlungen ohne angemessene Unterkunft. Und ihre Anzahl wächst mit jedem Tag. Ja, das heutige Leben in städtischen Zentren bietet eine Vielzahl Büros, Baustellen, Jobmöglichkeiten, Geschäften, Restaurants, Nahverkehr sowie Gesundheits- und Bildungsdienstleistungen. Und zwar […]
19.11.2022 Baher Kamal 4 Min. Lesezeit
Foto: <a href=https://www.flickr.com/photos/u07ch/2048222118/>Nickel</a>, via Wikimedia Commons | Lizenz: <a href=https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en>CC BY 2.0</a>
(IPS). Während Städte als ein Symbol für Glanz und Bequemlichkeiten für einige ihrer Einwohner gelten, leben mehr als eine Milliarde Menschen in überfüllten Siedlungen ohne angemessene Unterkunft. Und ihre Anzahl wächst mit jedem Tag.
Ja, das heutige Leben in städtischen Zentren bietet eine Vielzahl Büros, Baustellen, Jobmöglichkeiten, Geschäften, Restaurants, Nahverkehr sowie Gesundheits- und Bildungsdienstleistungen. Und zwar in solch einem Maße, dass im Jahre 2050 schätzungsweise zwei Drittel aller Menschen in städtischen Großräumen wohnen sollen. Aber das ist nur eine Seite der Medaille.
Städte: 70 Prozent aller CO2-Emissionen
Die andere ist, dass die gegenwärtig schnelle und ungeplante Verstädterung der Weltbevölkerung Städte zu einem wichtigen Erzeuger von Verschmutzung gemacht hat. Diese nimmt zu und beschleunigt Klimakatastrophen. Diese Siedlungen sind verantwortlich für 70 Prozent der globalen CO2-Emissionen. Verkehr, Energie, Gebäude und Abfallentsorgung stellen davon den Großteil. Tatsächlich sind urbane Zentren heute die größten Verursacher von Treibhausgasen. Das liegt an ihrer starken Nutzung von Autos, LKWs, Flughäfen, Bahnhöfen, nicht angepassten Gebäuden, Heizung und Kühlung, Lärm und Licht, Wohnraummangel und zu hohen Mieten.
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