Der Mensch im Qur’an

Was macht den Menschen aus? Der Qur’an beschreibt ihn als körperliches und geistiges Wesen, geprägt von Fitra und Licht – geschaffen, um Allah zu erkennen und Ihm zu dienen. Imam Zaid Shakir folgt diesen Spuren einer besonderen Schöpfung.

28.09.2026 Imam Zaid Shakir 6 Min. Lesezeit
mensch qur‘an

Foto: Hamdi Bey/Wikimedia Commons | Lizenz: gemeinfrei

(iz). Heutzutage finden wir Antworten auf die grundlegende Frage, was es bedeutet, ein Mensch zu sein, die vorgeben, die wesentliche Wirklichkeit des Menschseins selbst in Zweifel zu ziehen.

Der Qur‘an bekräftigt sie jedoch und beschreibt vier Aspekte der Erdbewohner – die körperliche Sphäre, den Geist, die natürliche Veranlagung (arab. fitra) und unser Licht. Sie stammen alle unmittelbar von Allah und machen den Menschen so zu einer einzigartigen und besonderen Schöpfung.

Er sagt, dass Er uns mit „Seinen beiden Händen“ geschaffen hat. Nichts anderes in der Welt besitzt diese Eigentümlichkeit. An den Satan und seine Anhänger gewandt, sprach Allah: „O Iblis, was hat dich davon abgehalten, dich vor dem niederzuwerfen, was Ich mit Meinen Händen erschaffen habe? Verhältst du dich hochmütig, oder gehörst du etwa zu den Überheblichen“. (As-Sad, Sure 38, 75)

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