Die Syrer zahlen den Preis. Ukraine-Invasion gefährdet Lebensmittelversorgung

Syrien bleibt einer der größten Notfälle des UN-Nahrungsprogramms (WFP). Die dortigen Zahlen sind verstörend. Ein Viertel aller Flüchtlinge weltweit sind Syrer, die in 130 Ländern Zuflucht suchen. Zeitgleich hat der Ukrainekrieg eine politische Lösung für das Land unwahrscheinlicher gemacht. Ebenso verschlechtert sich dort die humanitäre Lage. Von Sinan Hatehat (IPS). Moskaus Entscheidung 2015 militärisch in […]

15.06.2022 .Redaktion 4 Min. Lesezeit
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Foto: Zerophoto, Adobe Stock

Syrien bleibt einer der größten Notfälle des UN-Nahrungsprogramms (WFP). Die dortigen Zahlen sind verstörend. Ein Viertel aller Flüchtlinge weltweit sind Syrer, die in 130 Ländern Zuflucht suchen. Zeitgleich hat der Ukrainekrieg eine politische Lösung für das Land unwahrscheinlicher gemacht. Ebenso verschlechtert sich dort die humanitäre Lage. Von Sinan Hatehat

(IPS). Moskaus Entscheidung 2015 militärisch in Syrien einzugreifen, hat das dortige Regime im Endeffekt konserviert. Die russische Luftwaffe und Geheimdienstunterstützung hat es zusammen mit den iranisch dominierten Milizen auf dem Boden erlaubt, die Opposition brutal zu besiegen und die Kontrolle über den Großteil des Landes zu gewährleisten. Seit März 2020 scheint dieser Konflikt in eine neue Periode der Sackgasse getreten zu sein. Die Abgrenzung der drei unterschiedlichen Gebiete hat sich in statischen Frontlinien gefestigt.

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