Freitagspredigt: Einheit aus Sprache, Stil und Inhalt

Inhalte und Form der Freitagspredigt (Khutba) beschäftigen in Deutschland beileibe nicht nur Imame und das Publikum. Sie sind ebenfalls Teil von Kulturkampfdebatten geworden.

27.10.2025 Sulaiman Wilms 9 Min. Lesezeit
Freitagspredigt

Foto: DITIB Presseabteilung/HGEsch Photography

(iz). Seit Jahren fordern namentlich Unionspolitiker, sie müsse alleinig auf Deutsch gehalten werden. Zudem besteht die Vorstellung, sie wäre der primäre Ort für Radikalisierung von Jugendlichen oder jungen Erwachsenen.

Am 29. September veröffentlichte die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) die umfangreiche Studie „Wechselwirkungen“. Unter anderem beschäftigte sich das Forschungsteam mit Freitagspredigten in der Bundesrepublik, insbesondere jener der großen muslimischen Verbände DITIB, IGMG und VIKZ.

Sie decken rund 1.500 Gemeinschaften ab. Die Studie widerlegt deutlich das verbreitete Bild, dass in ihnen radikale oder hasserfüllte Botschaften vorherrschen.

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