Helfer in Afghanistan: Viel Bedarf und wenig Geld

(KNA). Eine Luftbrücke zur Evakuierung von Menschen aus Afghanistan steht; das diplomatische Tauziehen mit den Taliban hat begonnen, die Debatte über den Umgang mit Flüchtlingen auch. Was aber ist mit den Helfern im Land? Anna Dirksmeier hat momentan alle Hände voll zu tun. Die Afghanistan-Expertin von Misereor versucht, auch nach der Machtübernahme der Taliban den […]

28.08.2021 Joachim Heinz 3 Min. Lesezeit

Foto: trentinness, Adobe Stock

(KNA). Eine Luftbrücke zur Evakuierung von Menschen aus Afghanistan steht; das diplomatische Tauziehen mit den Taliban hat begonnen, die Debatte über den Umgang mit Flüchtlingen auch. Was aber ist mit den Helfern im Land?

Anna Dirksmeier hat momentan alle Hände voll zu tun. Die Afghanistan-Expertin von Misereor versucht, auch nach der Machtübernahme der Taliban den Kontakt zu den afghanischen Partnern zu halten, mit denen das katholische Hilfswerk zusammenarbeitet. Landesweit geht es um zwölf Projekte, für die rund 250 Mitarbeiter tätig sind. Die derzeitige Lage schildert Dirksmeier als unübersichtlich. „‘Die’ Taliban gibt es nicht, sondern man muss die Lage von Region zu Region betrachten.

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