Kriege brauchen Medienkompetenz. Navigieren in schwierigen Zeiten

Kriege werden in und mit Medien geführt. Es braucht Kompetenz, um Propaganda von Berichterstattung zu unterscheiden.

06.11.2023 .Redaktion 3 Min. Lesezeit
krieg medien

Foto: Shutterstock

(The Conversation). Als die Nachricht über den tödlichen Angriff der militanten palästinensischen Hamas auf Israel und die Androhung von Vergeltungsmaßnahmen durch die israelische Regierung in den Nachrichtensendern und auf den Plattformen der sozialen Medien die Runde machte, gab es eine Welle von Fehlinformationen und gefälschten Videos. Von Mitali Mukherjee

Kriege brauchen Medienkompetenz

In einer Gesellschaft, die zuerst auf Technologie setzt, wird es immer schwieriger, authentische Informationen und falsche Behauptungen von absichtlich irreführenden Videoinhalten zu unterscheiden. Es liegt auf der Hand, dass zahlreiche Videos, Social-Media-Beiträge und Bilder, die angeblich den Konflikt zwischen Israel und der Hamas zum Thema haben, vorsätzlich in die Irre führen.

Gewalt journalisten

Foto: Marwan Hamouu, Shutterstock

Dieses Problem macht deutlich, warum die Überprüfungsbemühungen von Journalisten, die über Kriege berichten, so bedeutsam sind. Zu verstehen, wie sie funktionieren, ist wichtig, um sicherzustellen, dass die Öffentlichkeit Vertrauen in das hat, was sie von den Medienherausgebern liest und sieht.

Nutzer sorgen sich um Fakenews

Der Digital News Report 2023 des Reuters-Instituts der Universität Oxford, dessen stellvertretender Direktor ich bin, interviewte Menschen aus 46 Ländern zu ihren Nachrichtenkonsumgewohnheiten. 

Demnach gaben 56 % der Befragten an, dass sie sich Sorgen machen, wenn es um die Unterscheidung zwischen echten und gefälschten Nachrichten im Internet geht – gegenüber 54 % im Jahr 2022.

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