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Nachrichten vom Krieg: Information ist ein Schlachtfeld

iran krieg medien nachrichten

4 Fragen, die Sie stellen können, um die Zuverlässigkeit von Nachrichtenberichten und Beiträgen in sozialen Medien zum Krieg zwischen den USA und dem Iran zu beurteilen (The Conversation). In der […]

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Mehrheitlich verzerrt. Britische Medien berichten zu weiten Teilen voreingenommen

medien britisch

Medien: Als die Zeitung „The National“ ihre Titelseite über die Voreingenommenheit anderer Blätter betitelte, war das für viele britische Muslime keine Überraschung. (iz). Seit Jahren sprechen Betroffene von Titeln, in […]

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Medien machen kostet Geld – jetzt die IZ unterstützen

medien iz

In heutigen Medien findet die militanteste Form der Auseinandersetzung statt. Muslime müssen ihre eigene Stimme stärken!

(iz). In einer Medienlandschaft, die oft schneller urteilt, als sie versteht, ist die IZ ein Gegenentwurf.

Sie erzählt von Menschen, Ideen und Entwicklungen, die anderswo kaum vorkommen – und sie tut das mit Geduld, Haltung und Respekt. 

Seit etwas mehr als 30 Jahren steht sie für Nachdenklichkeit statt Lautstärke, für Unabhängigkeit statt Anpassung.

Doch echte Unabhängigkeit gibt es nicht umsonst. Keine großen Sponsoren, keine Verlage oder Werbekampagnen, die den Ton vorgeben – dafür Leserinnen und Leser, die glauben, dass Qualität ihren Wert hat.

Jede Unterstützung, jedes Abo hält dieses journalistische Projekt lebendig: ein kleines Stück Öffentlichkeit, das von Vertrauen getragen wird, nicht von Klickzahlen!

Mit dem nahenden Ramadan beginnt eine Zeit, die an Solidarität erinnert: an das Teilen, an Fürsorge und an die Kraft, Dinge bewusst zu tun.

Vielleicht ist das auch der Moment, darüber nachzudenken, welche Stimmen wir stärken wollen. Denn Gemeinschaft bedeutet nicht nur, gemeinsam zu beten oder zu feiern – sondern auch, Verantwortung zu teilen.

Wenn Ihr diesen Ramadan etwas teilen möchten, teilt eine Idee – oder Unterstützung. Mit einem Abo, einer Spende oder einfach dem Weitersagen helft ihr, dass eine unabhängige muslimische Stimme in Deutschland weiterhin gehört wird.

Jetzt abonnieren oder unterstützen:
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Wo Medien scheitern. Beim Thema „Ausländerkriminalität“ wird verzerrt

Islamberichterstattung medien schulen Pressefreiheit presse

Deutsche Leitmedien berichten weit häufiger über Gewalttaten von Ausländern, als es ihrem Anteil in der Polizeilichen Kriminalstatistik entspricht. (Mediendienst Integration). Das zeigt eine neue Datenauswertung zum Thema Migration und Kriminalität […]

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Wie funktioniert muslimische Öffentlichkeitsarbeit?

Öffentlichkeitsarbeit

Lange Zeit war funktionierende Öffentlichkeitsarbeit ein Nice-to-have für muslimische Gemeinschaften. Heut ist sie ein wichtiger Bestandteil der Arbeit. (iz). Von einer „schlechten Presse“ zu sprechen, greift zu kurz, wenn man […]

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Die Medien, der Krieg und ihr Nahostberichterstattung

Nahostberichterstattung

Journalisten fangen an, die eigene Nahostberichterstattung kritischer zu reflektieren.

(iz). Obwohl es derzeit für Deutschland angesichts dominanter Narrative weiterhin den Anschein von ungebrochener Hegemonie hat: Die innermediale Kritik an der Nahostberichterstattung wird breiter.

Damit ziehen hiesige Kollegen jenen über 100 BBC-Mitarbeitern nach, die in einem offenen Brief an ihre Führung eine verzerrte Darstellung ihres Senders kritisierten.

Am 3. April veröffentlichte das Fachmagazin „Übermedien“ eine Recherche unter Medienarbeitern. Die Quintessenz der Erhebungen: „Deutsche Redaktionen berichten aus Sicht von Mitarbeitenden häufig unausgewogen über den Nahost-Konflikt.“

Alle der sieben Befragten sahen in ihrem redaktionellen Umfeld Ungleichgewichte und beklagten die Dominanz von Emotionen und Vorurteilen vor Sachargumenten. Ein Klima aus Angst und teils offener Kleinhaltung interner Diskussionen führe zu Selbstzensur und erschwert professionelle Auseinandersetzung.

Die langjährige Nahost- und Syrienkorrespondentin Kristin Helberg begleitet die deutsche Nahostberichterstattung mit kritischen Kommentaren. In den vergangenen Monaten monierte sie die fehlende Verhältnismäßigkeit.

gaza krieg amnesty frieden

Foto: Wafa News Agency

Hiesige Medien könnten kaum zwischen militärischen Zielen und zivilen Opfern differenzieren. Sie wies darauf hin, dass Pressemitteilungen israelischer Armeestellen häufig ohne hinreichende Prüfung übernommen werden.

Ein Höhepunkt der bisherigen, innermedialen Kritik an der Berichterstattung war ein am 20. Juni ausgestrahltes Gespräch des Formats „studioM“, das der ARD-Journalist Georg Restle mit Tilo Jung (Politikjournalist) und Nadia Zaboura (Kommunikationswissenschaftlerin) führte. Darin kritisierten sie die Art und Weise, wie deutsche Medien den Gazakrieg darstellen.

Tilo Jung zeichnete ein düsteres Bild: Der Qualitätsjournalismus sei „unter dem Boden“. Zentrale Prinzipien wie Unabhängigkeit, Wahrheit, Loyalität zur Öffentlichkeit würden verletzt oder nicht mehr eingehalten. Insbesondere bei Themen wie Gaza bzw. der Klimakrise, so Jung, versage der Journalismus und stehe „der Macht näher als der Öffentlichkeit“.

Zaboura rät zu stärkerer Differenzierung. Es gebe guten Journalismus, aber die Redaktionsvielfalt (Binnenpluralität) leide. Unter anderem auf der Chefebene gebe es homogene, oft konservative Netzwerke, was zu Einseitigkeit in der Berichterstattung führen könne.

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Pressefreiheit: Deutschland rutscht ab

Islamberichterstattung medien schulen Pressefreiheit presse

In Sachen Pressefreiheit ist Deutschland auf dem Index abgesunken. Gründe dafür sind Angriffe auf Medienarbeiter und eine unausgewogene Nahostberichterstattung.

(iz). Wir Deutsche rühmen uns gerne im Vergleich mit anderen des Stands der hiesigen Rechte. Dabei dokumentieren Bürgerrechts- und Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International seit Jahren Gefahren für und die Erosion elementarer Freiheiten in vielen Bereichen.

Verschwörungstheorien

Foto: Foto: EyEm, Adobe Stock

Ein Bereich, in dem sich eine Verschlechterung zeigte, ist die Medien- und Pressefreiheit. Seit Jahren sind Journalisten und Mitarbeiter von Verlagen bzw. Sendern Ziel von Angriffen durch radikale Gruppen wie Rechtsextreme oder „Querdenker“. Ab Oktober 2023 kam ein wahrnehmbarer Druck auf eine unabhängige Debatte des Nahostkonflikts hinzu.

Diese Entwicklung hat Reporter ohne Grenzen (RSF) im April in einem Bericht nachgezeichnet. Mit der „Nahaufnahme 2025“ und der neuen Rangliste hat das Netzwerk eine umfassende Analyse zur Situation der Pressefreiheit in Deutschland veröffentlicht.

Der Report beleuchtet die wichtigsten Trends, Herausforderungen und Bedrohungen für Medienschaffende 2024 und bewertet die Lage im internationalen Vergleich.

Schon im vorherigen Jahr dokumentierte die Interessenvereinigung 89 Attacken auf Journalistinnen, Journalisten und Redaktionen in der Bundesrepublik – über doppelt so viele wie 2023 (41) und die zweithöchste Zahl seit Beginn der Erhebungen 2015. Nur 2022 wurden mit 103 Angriffen mehr Fälle verzeichnet.

Die Dunkelziffer dürfte höher liegen. Deutschland ist in der weltweiten Rangliste der Pressefreiheit von Platz 10 auf 11 abgerutscht. Hauptgrund ist das verschlechterte Klima für Medienschaffende – insbesondere durch Gewalt und Einschüchterungsversuche auf Demonstrationen und im digitalen Raum.

Rundfunkräte

Foto: Tobias Arhelger, Adobe Stock

Die wirtschaftliche Lage vieler Verlage verschärft sich. Die Konzentration von Firmenanteilen, der Rückgang von Werbeeinnahmen zugunsten großer Techkonzerne sowie die Abhängigkeit von öffentlichen Anzeigen gefährden die redaktionellen Freiheiten.

Das Netzwerk fordert deshalb eine steuerliche Förderung für gemeinnützigen Journalismus sowie eine Reform des Medienkonzentrationsrechts, um die Medienvielfalt zu sichern. Der Bericht diskutiert auch die Verantwortung der Redaktionen, sich gegen externe und interne Bedrohungen zu wappnen und ihre Unabhängigkeit zu stärken.

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Der Krieg im Spiegel der Titelseiten

krieg cover titelseiten

Der Krieg in Nahost findet auf den Covern von Spiegel, Focus und Stern kaum statt. Palästinensisches Leid ist nahezu unsichtbar, Empathie gibt es nur mit Israelis. Ein Titelseiten-Check ab dem 7. Oktober 2023.

(iz). 700 Tote in nur drei Tagen, darunter über 200 Kinder. Mit einem kaum vorstellbaren Maß an Gewalt hat Israel die „Waffenruhe“ im Gazastreifen beendet. Im starken Kontrast zum Ausmaß des Massakers:

Die Gleichgültigkeit der deutschen Öffentlichkeit. Während die israelische „Haaretz“ vom „größten Massaker an Kindern in der Geschichte Israels“ schreibt, ist das auch mit deutscher Unterstützung begangene Verbrechen hierzulande kaum ein Thema.

Krieg auf den Titelseiten: Tote Palästinenser werden kaum wahrgenommen

Knapp anderthalb Jahre nach Beginn des Krieges in Nahost nehmen die meisten deutschen Medien tote Palästinenser kaum noch wahr. Auch in den großen deutschen Nachrichtenmagazinen sind die jüngsten israelischen Angriffe kein Thema.

Weder „Spiegel“, noch „Stern“ oder „Focus“ erwähnen den Angriff in ihren aktuellen Ausgaben auch nur mit einem Wort. Ihre Titelseiten widmen die Magazine Buchempfehlungen („Der Spiegel“), Reisetipps („Focus“) und einer Debatte rund um die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr („Der Stern“).

Ich wollte wissen: Wie berichten Deutschlands wichtigste Nachrichtenmagazine auf ihrer wichtigsten Seite über eines der wichtigsten Nachrichtenthemen der letzten anderthalb Jahre? Ist das Desinteresse gegenüber dem aktuellen Massaker in Gaza nur die Ausnahme von der Regel oder ignorieren Spiegel, Stern und Focus konsequent das Leid in Nahost?

Um das herauszufinden, habe ich mir die Cover aller Ausgaben, die zwischen dem 7. Oktober 2023 und dem 21. März 2025 erschienen sind, genauer angeschaut. Insgesamt kommen Spiegel (75), Focus (74) und Stern (76) in dieser Zeit auf 225 Ausgaben. Jede Menge Platz also, um den zahllosen einschneidenden Ereignissen im Nahen Osten der letzten anderthalb Jahre gerecht zu werden.

Auf den Covern spielt der Krieg keine große Rolle

Das könnte man zumindest meinen. Doch der Krieg in Nahost findet auf den Titelseiten der großen deutschen Nachrichtenmagazine kaum statt. Insgesamt 15 Titelgeschichten beschäftigen sich im weitesten Sinne mit dem Thema – Ausgaben mit innenpolitischem (z.B. Antisemitismus in Deutschland) oder symbolischem (Kufiya-tragender Islamist) Bezug zum Thema mit eingerechnet. Das von Israel in der Region verursachte Leid wird sogar nur auf 3 Covern sichtbar gemacht.

Mit 7 Titelseiten räumte der „Der Spiegel“ Ereignissen rund um den Krieg im Nahen Osten am meisten Platz ein, „Focus“ und „Stern“ kamen auf je 4 Cover. Zum Vergleich: Allein Olaf Scholz schaffte es in dem Zeitraum 8-mal auf das Spiegel-Cover.

Der US-Wahlkampf und seine Protagonisten fand dort sogar 10-mal statt. Im „Focus“ kamen unterdessen auf jede Titelseite mit Nahost-Bezug sechs mit Themen rund um Gesundheit und Ernährung (24).

Ungleichgewichte bei der Darstellung

Große Unterschiede gibt es, schaut man sich an, worüber genau die großen Nachrichtenmagazine berichten – und worüber nicht. Mitfühlende Titelbilder, beispielsweise von weinenden Menschen, gibt es in „Spiegel“, „Stern“ und „Focus“ fast nur dann, wenn die Opfer Israelis oder Juden sind.

Das Desinteresse der großen deutschen Nachrichtenmagazine verwundert umso mehr, als dass es in anderthalb Jahren Krieg in Nahost eigentlich jede Menge Ereignisse von großem Nachrichtenwert zu berichten gegeben hätte.

Foto: Sharaf Maksumov, Shutterstock

Die Tötung von zehntausenden Menschen, das systematische Aushungern und Vertreiben von Millionen, die Zerstörung ganzer Städte, die unzähligen Massaker und Brüche des Völkerrechts, der Einmarsch Israels in den Libanon und nach Syrien, die Vorwürfe des Völkermordes… all das fand auf den Titelseiten der großen deutschen Nachrichtenmagazine nicht statt.

Es liegt nicht an der Konkurrenz von Themen

Man kann einwenden, dass der Krieg in Nahost nicht das einzige nachrichtlich wichtige Ereignis ist. Das stimmt. Krieg in der Ukraine, Wahlkampf in den USA, Neuwahlen in Deutschland, Migrationsdebatte, Klimakrise… In den vergangenen anderthalb Jahren gab es viele Themen, über die berichtet werden konnte und musste.

Doch „Spiegel“, „Stern“ und „Focus“ interessierten sich selbst dann nicht für den Krieg in Nahost, wenn nachrichtlich kaum Konkurrenz bestand.

idee gaza waffen

Foto: IDF Spokesperson’s Unit, via Wikimedia Commons | Lizenz: CC BY-SA 3.0

Während Ende Dezember im Gazastreifen bereits über eine Million Menschen auf der Flucht waren, israelische Panzer auf Khan Younis vorrückten und fast täglich Massaker mit über 200 Toten Schlagzeilen machten, erfuhren Spiegel-Leser mehr über „Die Macht des Mondes“ (1/25).

Als am 26. Januar 2024 der Internationale Gerichtshof (IGH) in Israels Kriegshandlungen Anzeichen für einen Völkermord sah, lautete die Titelgeschichte des „Focus“: „Besser Schlafen“ (6/24).

Zerstörung und Leid in Gaza, der Westbank, dem Libanon, Syrien oder Jemen spielt auf den Titelseiten der drei so gut wie keine Rolle. Menschen aus Palästina, Libanon o.a. – sowie ihre Unterstützer – begegnet man auf den Covern aber trotzdem – nicht als Betroffene von Gewalt, sondern als Aggressoren, Feindbilder und Klischees.

„Greta Thunberg und die linken Feinde Israels.“ So lautet am 18. November 2023 die Titelgeschichte im „Spiegel“ (47/23). Einen Monat später blickt ein maskierter Kämpfer sowie Hamas-Chef Sinwar bedrohlich vom Cover des Nachrichtenmagazins: „Lässt sich die Hamas besiegen?“ (51/23). Palästinenser sind auf dem Cover des „Focus“ nur einmal zu sehen.

Unter der Überschrift „Die Schattenkrieger“ blicken Anfang April 2024 mehrere Männer von der Titelseite des Magazins. Zu sehen sind u.a. die seit 20 Jahren in Israel inhaftierte palästinensische Widerstandsikone und in westlichen Medien häufig als „palästinensischer Mandela“ bezeichnete Marwan Barghouti.

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Medien: Nicht noch eine Studie…

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Medien: Für bessere Islamberichterstattung braucht es konkrete Veränderungen und aktives Handeln (iz). Die Diskussion um Islamfeindlichkeit und das Bild des Islams in den Medien ist längst kein neues Phänomen. Seit […]

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Hass auf britische Muslime: Medien und Netzwerke zündeln mit

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Nach den antimuslimischen Riots im Sommer wird erneut eine Kampagne gegen britische Muslime gefahren. Medien und soziale Netzwerke zündeln dabei mit. (iz). Stellen Sie sich vor: Ihr eigenes Haus wird […]

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