Koranverbrennung: Für maximale Aufregung ist gesorgt
Koranverbrennung: Der Akt erreicht in der Regel sein Ziel. Die Erzeugung von Aufmerksamkeit und Wut gelingt.
25.08.2023 Christoph Arens 3 Min. Lesezeit
Foto: <a href=https://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=User:ToHell&action=edit&redlink=1>Tobias Hellsten</a>, via Wikimedia Commons | Lizenz: <a href=https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>CC BY-SA 4.0</a>
(KNA). In Bagdad haben wütende Muslime die schwedische Botschaft gestürmt. Der Grund: eine weitere genehmigte Qur’an-Verbrennung in Stockholm. Für weltweite Empörung ist gesorgt.
Judentum, Christentum und Islam gelten als Buchreligionen. Wer ihnen schaden oder sich maximal von ihnen distanzieren will, hat deshalb ein sehr einfaches Mittel zur Hand: die demonstrative Verbrennung oder Zerstörung ihrer Heiligen Schriften, also von Thora, Bibeln oder Qur’anausgaben.
Koranverbrennung: immer die nächste Empörungswelle im Blick
Derzeit rollt wieder ein Welle der Empörung durch einige Staaten. Im Brennpunkt: Schweden, wo zuletzt gleich drei Bücherverbrennungen für Furore sorgen. Im Januar hatte ein schwedischer Rechtsextremer eine Qur’an-Ausgabe angezündet. Im Juni verbrannte ein Iraker vor der Großen Moschee Stockholms einige Seiten aus dem Qur’an.
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