Hausaufgaben für Redaktionen bei Muslimfeindlichkeit

Die neuen deutschen Medienmacher*innen analysieren die UEM-Studie über Muslimfeindlichkeit in medialer Hinsicht.

16.04.2024 Sulaiman Wilms 3 Min. Lesezeit
Muslimfeindlichkeit

Foto: Fringer Cat, Unsplash

(iz). Der erst im vergangenen Jahr vorgelegte Bericht des Unabhängigen Expertenkreises Muslimfeindlichkeit (UEM) geriet kürzlich unfreiwillig in die Schlagzeilen. Ein „Islamkritiker“ hatte gegen Passagen des Papiers geklagt und vor Gericht Recht bekommen. Prompt nahm das BMI den gesamten Bericht aus dem Netz.

Nach Kritik an der Entscheidung, diese wichtige Dokumentation zur Muslimfeindlichkeit in Deutschland zugänglich zu machen, kündigte das Ministerium an, der Text solle nach Korrekturen bald wieder auf der Website der Deutschen Islamkonferenz (DIK) einsehbar sein.

Das Mediennetzwerk „Neue deutsche Medienmacher*innen“ nahm am 18. März den Vorgang zum Anlass, um auf wichtige Punkte des UEM-Reports hinzuweisen, insofern sie die mediale Arbeit und die „Berichterstattung über Islam“ betreffen. Als Ergebnis ihrer Beschäftigung haben die ndm „das Dokument aufmerksam gelesen und sechs Vorschläge für Medienschaffende formuliert, was sich an der Islamberichterstattung in Deutschland ändern muss“.

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