Einen kühlen Kopf bewahren

Kühler leben in der Hitze: Lektionen aus fünf Zivilisationen zeigen, wie sich Häuser in heißen Klimazonen besser bauen lassen.

02.05.2025 .Redaktion 7 Min. Lesezeit
kühl

Foto: Ulrich Kröner, imago

(The Conversation/IZ). Moderne Bauten betrachten Elektrizität und Klimaanlagen als selbstverständlich. Sie haben oft Glasfassaden und Fenster, die sich nicht öffnen lassen. Und wenn mitten in einer Hitzewelle tagelang der Strom ausfällt, wie es im Juli 2024 nach dem Hurrikan Beryl in der Region Houston der Fall war, können diese Gebäude unerträglich werden. Von Adriana Zuniga-Teran

Doch seit Jahrtausenden wissen Kulturen, wie man Menschen in heißen und trockenen Klimazonen einen Schutz vor Hitze bietet. Als Architekt und Forscher, der sich mit urbaner Resilienz beschäftigt, habe ich viele der Techniken und Lehren untersucht, die diese alten Zivilisationen für das Leben unter wärmeren und trockeneren Bedingungen bieten können.

Angesichts steigender globaler Temperaturen zeigen Studien, dass gefährlich heiße Sommer wie die in den Jahren 2023 und 2024 immer häufiger auftreten werden und dass intensive Stürme zu mehr Stromausfällen führen werden. Um sich auf eine noch heißere Zukunft vorzubereiten, könnten Designer heute von der Vergangenheit lernen.

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