Mohamed Matar: „Man muss auf der Höhe sein“

Der Berliner Imam Mohamed Matar im Gespräch über seinen Beruf, das Internet als Herausforderung sowie den Reiz der malikitischen Schule.

7.08.2024 Sulaiman Wilms 9 Min. Lesezeit
Mohammed Matar

Foto: Mohammed Matar

(iz). Der Imam und Lehrer Mohamed Matar wurde in Berlin-Kreuzberg geboren, wo er aufwuchs und studierte. Heute fungiert er als Imam und Lehrer in mehreren muslimischen Gemeinschaften.

Mit ihm sprachen wir über die Herausforderungen dieser Aufgabe, die Veränderungen durch das Internet sowie die Faszination des malikitischen Rechts für junge Muslime im Westen.

Mohammed Matar – in Berlin-Kreuzberg aufgewachsen

Islamische Zeitung: Lieber Imam Mohamed Matar, könnten Sie sich unseren LeserInnen bitte kurz vorstellen?

Mohamed Matar: Ich bin in Berlin-Kreuzberg geboren und aufgewachsen, habe hier die Schule besucht und mein Abitur gemacht. Ich wollte zunächst Anwalt werden und hatte mich für ein Jurastudium eingeschrieben. Eine Kommilitonin  hatte mich motiviert bei der Kriminalpolizei zu bewerben, wo ich dann eine Ausbildung zum Kriminalkommissar begonnen habe. Nach meiner Übernahme hatte ich mich dann aber für ein Theologiestudium entschieden.

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