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Mehr als nur Vorbeter

Nach Spionagevorwürfen gegen DITIB-Imame und der ARD-Sendung zu Constantin Schreibers „Inside Islam“ stehen Moscheen wieder im Fokus. Ein Imam fragt, was ein zeitgemäßes Imambild ausmacht.

Porträt eines Mannes mit weißer Imam-Kopfbedeckung und dunklem Gewand vor einer goldfarbenen, durchbrochenen Wand

Der Autor hätte genauer hinschauen sollen

Wenn ein Imam von der „Verwerflichkeit von allem Neuen“ spricht, meine er Bid’a, neue Rituale. Constantin Schreiber verstehe dies als gesellschaftliche Aussage und lese in „Yazid“ eine Hetze gegen Jesiden.

Links das Buchcover „Inside Islam“ mit einem jungen Mann vor Minaretten, rechts eine kleine Moschee mit weißem Minarett

Chaostage in Köln-Ehrenfeld

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Imame der DITIB sollen auf Weisung der Diyanet mutmaßliche Gülen-Anhänger ausgespäht haben. Nach anfänglichem Dementi sprach die Zentrale am 11. Januar von einer „Panne“ bei einer Handvoll Imame.

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Moschee im Rohbau mit Betonkuppel und Baugerüst unter bewölktem Himmel

„Undifferenziert und rufschädigend“

Das Projekt „Aktionen kontra Radikalisierung muslimischer Jugendlicher“ werde vom Dachverband geführt, nicht von einzelnen Mitgliedern wie dem EIHW. Hinzu komme sozialpädagogische Intervention neben der Arbeit der Imame.

„Undifferenziert und rufschädigend“

Volker Siefert stellte auf tagesschau.de die Bundesförderung für die Radikalisierungsprävention des Deutsch-Islamischen Vereinsverbands Rhein-Main infrage. Die Kritik sei nicht stichhaltig und verschweige Projektinhalte.

„Muslime in Sachsen“

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Das von Marie Hakenberg und Verena Klemm herausgegebene Buch beleuchtet Geschichte und Gegenwart muslimischen Lebens in Sachsen. Gelobt werden die Imam-Porträts und das Kapitel „Die letzte Ruhe“ von Martin Zabel.

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Muslime reagieren mit Unverständnis

Andreas Scheuer verlangt ein „deutsches Islam-Gesetz“, das die Finanzierung von Moscheen und Imamen aus dem Ausland beendet. Alle Imame müssten in Deutschland ausgebildet sein. Muslime reagieren mit Unverständnis.

„Die künstlerische Tätigkeit vollendet mich als Imam“

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Der Aachener Imam Mehmed Jakubovic arbeitet seit über 20 Jahren für die bosniakische Gemeinde und ist zugleich Kalligraf. Mit seinen Bildern gestaltete er den diesjährigen Kalender von Islamic Relief.

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Älterer Mann mit Brille und Bart schreibt mit einem Stift arabische Kalligrafie auf ein buntes Bild am Tisch