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Wer gehört zu Deutschland und wer nicht?

kurzmeldungen deutschland vermittelnde

Deutschland – eine der unnötigsten politischen Diskussionen der letzten Jahrzehnte ist die Frage danach, wer dazugehört. (iz). Eine der unnötigsten politischen Diskussionen der letzten Jahrzehnte ist die Frage danach, wer […]

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Nur die halbe Wahrheit. Und was folgt daraus? Kommentar von Morad Bouras

(iz). Volker Kauder betont seine Ansichten und tritt in die Fußstapfen des CSU-Manns Friedrich. Jener Innenminister, der wie Kristina Köhler so einige Parolen geschwungen hat und Studien instrumentalisierte, zeigte mit seiner ersten Amtshandlung seine Position und revidierte Wulffs Aussage der Islam gehöre zu Deutschland. Was bedeutet diese Aussage eigentlich und welche Konsequenzen ziehen Schröder, Friedrich und Co. daraus?

Über 4.000.000 Muslime sind in Deutschland zugegen. Davon ist ein großer Teil vor mehreren Generationen zugewandert. Von diesen vier Millionen Muslimen sind etliche in Deutschland geboren und besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft. Mittlerweile zählen auch zahlreiche Deutsche dazu, die ihren alten Glauben ablegten, und den Islam für sich persönlich aussuchten, um so ihr Heil zu finden. Verwerflich?

Kaut Kauder auf einer längst ad acta gelegten Debatte herum, oder versucht er bereits jetzt, Wahlkampf zu machen? In konservativen Kreisen findet diese Parole oft Anklang. Es scheint, als gäbe es nichts Wichtigeres, als eine Meinung zu betonen, die zu begründen auf Wege führt, die allenfalls ins Verderben münden. Wie argumentiert eine Person diese Position? Mit äußeren Merkmalen der Muslime? Mit ihrem Verhalten? Ihrer Bildung? Ihren sprachlichen Fähigkeiten? Ihrer Gewalt, sei sie wenig oder etwas stärker ausgeprägt? Und wenn nun diese Position vertreten wird, welche Schlussfolgerung zieht sie nach sich?

Die Anwesenheit der Muslime in Deutschland begann weit vor 100 Jahren. In Europa seit über 1.000 Jahren. Das sind Fakten, keine Hirngespinste. Im Zuge der Gastarbeiterrekrutierung, in Zeiten in denen man vom Wirtschaftswunder sprach, wurden gezielt ungebildete, aber kräftige Männer aus der Türkei, Griechenland und anderen Ländern angeworben. Natürlich sorgte man sich um sie und bot ihnen eine nette Rückkehrprämie an und fügte Anfang der 1980er hinzu, dass mit der Annahme der Prämie alle Rentenansprüche aufgehoben werden würden. Dass die meisten aus der Türkei stammten und Muslime waren, ist dem Kapitalismus egal. Er funktioniert einfach.

…und was folgt daraus?
Keine Gotteshäuser für Muslime? Keine freie Schul- und Berufswahl? Extra Steuern? Keinen Islamunterricht an Schulen? Wie soll es denn mittel- und langfristig aussehen? Sollen die Parolen, die Instrumentalisierungen der Studien, die Uminterpretation der islamologischen Erkenntnisse so lange vollzogen werden, bis die Muslime selbst verwirrt sind und ihres Selbstbewusstseins beraubt werden? Ist mit Integration tatsächlich Assimilation gemeint? Was will man von den Muslimen und dem Islam? Wieso wird andauernd um den heißen Brei geredet?

Das Herumreiten von Kauder auf dieser Frage kommt zur richtige Zeit. Die Koranverteilung einiger Muslime, denen das Staatsfeindtrikot übergezogen wurde, erregt die Gemüter dieses Landes. Das der „Wachturm“ der Zeugen Jehovas an jeder Straßenecke zu finden ist und einem in die Hand gedrückt wird, wird dabei außer Acht gelassen und gar nicht thematisiert. Traut man den bundesdeutschen Bürgern so wenig zu, als das sie sich selbstbewusst und vernünftig mit einer Weltreligion auseinandersetzen?

Ist Deutschland nicht das Land der Dichter und Denker, das Land der Ingenieurskunst und nicht zuletzt eine Kulturnation? Es scheint als sei das Selbstvertrauen in die geistigen Fähigkeiten der Deutschen verloren gegangen. Die Aussage, „Der Islam gehört zu Deutschland“, ist richtig. Die Aussage, dass die Muslime zu Deutschland gehören ist auch richtig. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Muslime aus Deutschland auswandern, ist gering. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie sanktioniert werden für das was sie sind, scheint zu steigen. Zu Recht?

Kommentar: Freundschaft und Provokation. Gül wirkt sympathisch und souverän. Von Abu Bakr Rieger

(iz). Der Deutschlandbesuch des türkischen Ministerpräsidenten, Abdullah Gül, ist nichts anderes als positive Werbung für die türkisch-deutschen Beziehungen. Das ist im Interesse beider Länder und gut so. Auch der Bundespräsident […]

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Ein Kommentar von Aiman A. Mazyek

(iz). Niemand kann das ernsthaft leugnen: Heute sind die über 4 Millionen Muslime in Deutschland eine nicht mehr wegzudenkende gesellschaftliche Gruppe. Deswegen ist die Aussage des Bundespräsidenten richtig. Die eigentliche […]

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Ein Kommentar von Akif Gülleoglu über den neuen Bundesinnenminister und den Rechtskonservatismus

(iz). Für ihn und seine Partei kann ein Start in das neue Amt nicht besser gelingen: Hans-Peter Friedrich ließ mit seiner fragwürdigen Äußerung «dass der Islam zu Deutschland gehört, ist […]

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Kommentar: Sarrazin kann inzwischen Staatskrisen auslösen und den Bundespräsidenten beleidigen. Von Khalil Breuer

(iz). Es ist die Krönung des Sarrazin-Jahres: In der heutigen FAZ darf der Ex-Finanzsenator pünktlich zum Weihnachtsfest seine publizistische Erfolgsgeschichte erzählen. Dem Autor gelang es nach der Starthilfe einiger Großverlage […]

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Türkeireise von Bundespräsident Wulff vertieft deutsch-türkische Freundschaft. Von Abu Bakr Rieger

(iz). Alles andere als eine Freundschaft zwischen Türken und Deutschen wäre nichts anderes als eine historische Katastrophe. Unter diesem Motto könnte der Besuch des Bundespräsidenten Wulff als wichtiges Signal in […]

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Steht "Volksverhetzung" gegen "Meinungsfreiheit"? Ein Kommentar von Morad Bouras

(iz). Wir schreiben das Jahr 2010. Nachdem die Disziplin der „Islamkritik“ offiziell ein­ge­führt wurde, sind neun Jahre vergangen. Seitdem konnte sich der Tatbestand der Volksverhetzung nicht durchsetzen und befindet sich […]

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