Nach Jahrzehnten der Unterdrückung sind die Rohingya jetzt inmitten des Konflikts zwischen der repressiven Militärjunta des Landes sowie den Rebellen der Buddhistischen Arakan-Armee gefangen. Das geht aus Augenzeugen von Aktivisten in der Region hervor. Von Merve Beker (AA). Bereits zuvor haben die UNO und internationale Menschenrechtsorganisationen die Gewalt gegen diese Minderheit als „ethnische Säuberungen“ und […]
Nach Jahrzehnten der Unterdrückung sind die Rohingya jetzt inmitten des Konflikts zwischen der repressiven Militärjunta des Landes sowie den Rebellen der Buddhistischen Arakan-Armee gefangen. Das geht aus Augenzeugen von Aktivisten in der Region hervor. Von Merve Beker
(AA). Bereits zuvor haben die UNO und internationale Menschenrechtsorganisationen die Gewalt gegen diese Minderheit als „ethnische Säuberungen“ und „Genozid“ bezeichnet. In ihren Augen ist die muslimische Gruppe die „am meisten verfolgte Minderheit in der Welt“. Im Gespräch mit Anadolu berichteten Mohammed Rafik und Nay San Lwin über Rechtsbrüche, vor denen sie seit dem Putsch im Februar 2021 stehen.
Rafik betonte, dass die an der arakanesischen Gesellschaft begangene Gewalt nichts Neues sei. „Neben Menschenrechtsverletzungen wurden unzählige militärische Kampagnen durchgeführt, um die Muslime der Provinz auszulöschen und sie zu Staatenlosen in ihrem Land und in Nachbarländern zu machen, wo sie Zuflucht gefunden haben.“ Sie als stark verfolgte Minderheit zu bezeichnen, werde nichts ändern. „Die Vereinten Nationen sind bei diesem Thema gescheitert.“ Ihre Bemühungen seien bei der Unterdrückung in Myanmar auf taube Ohren gestoßen.
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