Eine kurze Geschichte der Rohingya
Die Provinz Rakhine (Arakan) in Myanmar (auch Burma) grenzt im Westen an Bangladesch. Früher wurde sie überwiegend von zwei Ethnien bewohnt: buddhistischen Arakanesen und muslimischen Rohingya (die ab August 2017 mehrheitlich aus Myanmar vertrieben wurden). Die Buddhisten ähneln in Religion und Sprache den Burmesen, während die Rohingya ethnisch und religiös mit den Menschen in der […]
6.01.2023 .Redaktion 7 Min. Lesezeit
Foto: Mohammad Mojibur Rahman, IPS
Die Provinz Rakhine (Arakan) in Myanmar (auch Burma) grenzt im Westen an Bangladesch. Früher wurde sie überwiegend von zwei Ethnien bewohnt: buddhistischen Arakanesen und muslimischen Rohingya (die ab August 2017 mehrheitlich aus Myanmar vertrieben wurden). Die Buddhisten ähneln in Religion und Sprache den Burmesen, während die Rohingya ethnisch und religiös mit den Menschen in der südöstlichen Region Chittagong von Bangladesch verwandt sind. Von Habib Siddiqui
(iz). Die ursprünglichen Einwohner der Region waren Hindus, Buddhisten und Animisten. Aber vor der muslimischen Herrschaft kannte man dort arabische Seefahrer, die sich in Arakan niederließen, Einheimische heirateten und die Vorfahren der Menschen waren, die man heute als Rohingya kennt.
Einige Historiker sind der Ansicht, dass sich die ersten Muslime hier unter der Führung von Muhammad ibn Hanafija (Sohn von ‘Ali ibn Abi Talib) während des späten 7. Jahrhunderts ansiedelten. Er heiratete die Königin Kaijapuri, die den Islam annahm. Ihr Volk folgte massenhaft diesem Beispiel. Zwei Berge in ihrem Siedlungsgebiet sind heute noch als „Hanifa Tonki“ und „Kaijapuri Tonki“ bekannt.
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