Vom Vorurteil zum Dialog

Vorurteile, Misstrauen und Verschwörungserzählungen setzen die Demokratie unter Druck. Und ein neues Forschungsprojekt fragt, wie jüdische, christliche und muslimische Perspektiven den Dialog stärken können – dort, wo Populismus Vielfalt zur Bedrohung erklärt.

28.09.2026 Ali Kocaman 2 Min. Lesezeit
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Foto: Foto: EyEm, Adobe Stock

(iz). Populistische Deutungsmuster und Verschwörungserzählungen finden in Deutschland weiterhin beträchtliche Zustimmung. Ein Forschungsprojekt untersucht zugleich, welchen Beitrag die Religionen zu demokratischer Bildung und zum Umgang mit religiöser Vielfalt leisten können.

17 % der Deutschen vertreten eine rechtspopulistische Weltanschauung. Das geht aus dem aktuellen Demokratie-Monitor der Universität Hohenheim hervor. Der Wert liegt nach Angaben der Forscher auf dem Niveau der beiden Vorjahre.

Zugleich ist der Anteil derjenigen gestiegen, die an der Schwelle zu einem solchen Weltbild stehen. Für die Studie befragte das Institut Forsa im August 4.059 Menschen ab 16 Jahren.

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