40 Jahre Pro Asyl: Erfolgsgeschichten werden zu selten erzählt

40 Jahre Pro Asyl: Während die Debatte über Migration und Asyl immer schärfer wird, erinnert die Organisation an eine andere Bilanz von 2015 – an Menschen, die angekommen sind, arbeiten, lernen und längst Teil dieser Gesellschaft sind.

28.09.2026 .Redaktion 3 Min. Lesezeit
migration asyl flucht

Foto: Thomas, Adobe Stock

(KNA). Während die Bundesregierung ihre Migrationspolitik verschärft, stehen in Deutschland noch immer viele Menschen für eine Willkommenskultur ein. Mit dabei: die Organisation Pro Asyl, die nun 40 Jahre alt wird.

Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl beklagt einen häufig zu negativen Blick auf die große Migrationsbewegung des Jahres 2015. „Heute lautet das Mantra von der politischen Mitte bis zur extremen Rechten: ‘Nie wieder 2015.’ Dabei war die Aufnahme so vieler Schutzsuchender eine große humanitäre und gesellschaftliche Leistung“, sagte Geschäftsführer Karl Kopp der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) zur Feier des 40-jährigen Bestehens von Pro Asyl am 8. September.

„Viele der damals Geflüchteten sind längst angekommen“, betonte Kopp. „Sie haben sich ein neues Leben aufgebaut, sind inzwischen deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger und ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft. Auch das ist 2015. Doch die Geschichten des Ankommens kommen in der öffentlichen Debatte viel zu selten vor.“

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