„Wir wollten nur noch weg“: Täglich tausende Ukrainer an Berliner Bahnhöfen
Seit einer Woche herrscht Krieg in Europa. Die Flüchtlinge, die in Zügen und Bussen in Berlin ankommen, sind müde und geschockt. Hilfsorganisationen und Freiwillige bemühen sich, ihnen die Ankunft zu erleichtern. Von Christine Xuan Müller und Nina Schmedding Berlin (KNA). Jana hält ihren kleinen Jungen Kyryl fest an der Hand. Sie sagt: „Es gab große […]
06.03.2022 .Redaktion 4 Min. Lesezeit
Foto: Pixabay.com
Seit einer Woche herrscht Krieg in Europa. Die Flüchtlinge, die in Zügen und Bussen in Berlin ankommen, sind müde und geschockt. Hilfsorganisationen und Freiwillige bemühen sich, ihnen die Ankunft zu erleichtern. Von Christine Xuan Müller und Nina Schmedding
Berlin (KNA). Jana hält ihren kleinen Jungen Kyryl fest an der Hand. Sie sagt: „Es gab große Explosionen. Wir wollten nur noch weg. Viele meiner Freunde sind immer noch da. Wir machen uns Sorgen.“ Die alleinerziehende Mutter, die ein bisschen Deutsch spricht, stammt aus Charkiw, der zweitgrößten ukrainischen Stadt, die nur 40 Kilometer entfernt von der russischen Grenze ist. In Berlin kann sie erst einmal bei ihrem Vater, der die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, wohnen. Vier Tage war sie unterwegs, bis sie am Hauptbahnhof ankam – zusammen mit tausenden anderen Flüchtlingen. Allein am Donnerstag waren es nach Schätzungen mehr als 6.000 Menschen.
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