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Querfeldein durchs Minenfeld der ­Sexualität

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Foucaults Manuskripte zum vierten Band von „Sexualität und Wahrheit“ sind auf Deutsch erschienen. Eine Aufführung am Deutschen Theater in Göttingen zeigt, wie brüchig vermeintliche Normalität werden kann.

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Vereint gegen Hass

Nach dem Anschlag von Hanau kamen am Wochenende mehrere Tausend Menschen zu Trauerkundgebungen zusammen. Aus Politik, Kirchen, Sport und Fastnacht kamen Aufrufe, entschiedener gegen Hass und Rassismus vorzugehen.

Viele brennende Kerzen und Blumen, dahinter ein Schild mit der Aufschrift „Respekt! Kein Platz für Rassismus“

Hanau und die Weltpolitik

Die Rechtsverschiebung nach Hanau ist laut GFP eng mit der aggressiven deutschen Weltpolitik verflochten. Die AfD gilt als Profiteur, nicht als Ursache; Nationalismus werde seit den 2000er Jahren gefördert.

Der Alltag muss entgiftet werden

Nach den Morden von Hanau kritisierte Kübra Gümüşay in Illners Talkshow das Format selbst. Muslime einzuladen genüge nicht: Auch Talkshows hätten zum vergifteten gesellschaftlichen Klima beigetragen.

Gegenstrategien reichen noch nicht aus

Nach dem Anschlag von Hanau sieht Murat Gümüs vom Islamrat eine steigende Zahl rassistischer Angriffe: Allein 2019 gab es über 120 Angriffe oder Drohungen. Die Probleme müssten beim Namen genannt werden.

Muslime beklagen Islamfeindlichkeit

KRM-Sprecher Zekeriya Altug kritisiert, dass Angriffe auf Moscheen seit Jahren zunehmen, die Politik aber nicht handle. Horst Seehofer nennt den rassistischen Hintergrund der Tat unbestritten und lehnt Relativierungen ab.