Das Dorf der „Deutschen“ – ein Besuch in der Südosttürkei

(iz). Der Dolmuş (ein Minibus als Sammeltaxi) ruckelt über die unebene Straße, während flauschige Würfel mit der Aufschrift „Mashallah“ vom Rückspiegel baumeln. Draußen liegen trockene, dürre Hügel, Pistazien- und Olivenbäume, soweit das Auge reicht. Das hier ist das Vorfeld der großen Wüsten Syriens und des Nahen Ostens. Wir fahren nach Ayran, einem kurdischen Dorf der […]

13.06.2022 Robert Rigney 6 Min. Lesezeit

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(iz). Der Dolmuş (ein Minibus als Sammeltaxi) ruckelt über die unebene Straße, während flauschige Würfel mit der Aufschrift „Mashallah“ vom Rückspiegel baumeln. Draußen liegen trockene, dürre Hügel, Pistazien- und Olivenbäume, soweit das Auge reicht. Das hier ist das Vorfeld der großen Wüsten Syriens und des Nahen Ostens. Wir fahren nach Ayran, einem kurdischen Dorf der Südosttürkei, Heimat von rund 5.000 Menschen. Es ist Sommer und ich reise mit Hadice Kalender, die hier 1970 geboren wurde. Mit 16 Jahren wurde sie in einer arrangierten Ehe verheiratet und wanderte wie so viele aus dem Ort einige Jahre später nach Berlin aus.

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