Schüler erleben Weltreligionen. Drei-Religionen-Schule feiert religiöse Feste und Bräuche

Sonne-Mond-und-Sterne-Fest feiern statt Sankt Martin? Aus religiöser Toleranz? Von wegen. Wie eine besondere Schule in Niedersachsen mit religiösen Festen umgeht.

29.11.2024 .Redaktion 4 Min. Lesezeit
schule rassismus

Foto: Good Mood, Shutterstock

(KNA). In den Klassen hängen Advents-, Ramadan- und Chanukka-Kalender. So darf jedes Kind einmal im Jahr ein Türchen aufmachen – je nachdem, welche religiöse Fastenzeit gerade ist. Das macht Bräuche und Feste an der Osnabrücker Drei-Religionen-Schule hautnah erfahrbar. Und das ist nur ein kleines Beispiel. Von Lisa Maria Plesker

Birgit Jöring leitet die private Grundschule in Trägerschaft der Schulstiftung im Bistum Osnabrück. Der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) sagte sie, die Schule stelle sich sehr bewusst der Frage: „Wie gehen wir damit um, dass wir so viele verschiedene Dinge glauben?“ Auch wenn gemeinsames Beten nicht möglich sei, sollten die Kinder möglichst viel voneinander kennenlernen. Das bedeute eben keinen Verzicht auf das Feiern religiöser Feste aus gegenseitiger Rücksicht, sondern ein bewusstes Gestalten. Und die Kinder der jeweils anderen Religion sind dann als Gäste dabei.

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