„Ein langer Weg“ – Interview zur muslimischen Hospizbewegung
(iz). Die Hospizbewegung hat sich in den letzten Jahrzehnten zunehmend etabliert, der gesamtgesellschaftliche Bedarf ist groß. In Deutschland eröffnet 1986 das erste stationäre Hospiz. Auch in der muslimischen Community wächst die Nachfrage, zwischen 4,4 und 4,7 Millionen Muslime leben in Deutschland. Ein selbstbestimmtes Leben inkludiert ein selbstbestimmtes Sterben. Um eine kulturspezifische und religionssensible Sterbebegleitung auch […]
17.01.2021 .Redaktion 3 Min. Lesezeit
Foto: Barmherzige Begleitung e.V., Facebook
(iz). Die Hospizbewegung hat sich in den letzten Jahrzehnten zunehmend etabliert, der gesamtgesellschaftliche Bedarf ist groß. In Deutschland eröffnet 1986 das erste stationäre Hospiz. Auch in der muslimischen Community wächst die Nachfrage, zwischen 4,4 und 4,7 Millionen Muslime leben in Deutschland.
Ein selbstbestimmtes Leben inkludiert ein selbstbestimmtes Sterben. Um eine kulturspezifische und religionssensible Sterbebegleitung auch für Muslime anbieten zu können, gründete Rabia Bechari 2018 zusammen mit Ahmed Douirani den gemeinnützigen Verein Barmherzige Begleitung e.V.
Aus ihrer langjährigen Arbeit weiß sie, wie wichtig eine religionssensible und kulturspezifische Begleitung für Menschen in Not- und Krisensituationen ist. Gegenwärtig studiert sie Psychologie an der Fernuniversität Hagen. Von Havva Alpaslan
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