Hass auf britische Muslime: Medien und Netzwerke zündeln mit

Nach den antimuslimischen Riots im Sommer wird erneut eine Kampagne gegen britische Muslime gefahren. Medien und soziale Netzwerke zündeln dabei mit.

29.01.2025 Sulaiman Wilms 4 Min. Lesezeit
britisch muslime

Fotos: @House of Commons, CC BY 3.0 (links), @RoseMorelli, CC BY-NC-ND 2.0 (rechts)

(iz). Stellen Sie sich vor: Ihr eigenes Haus wird mit Steinen und Eiern beworfen. Ein Familienmitglied wird auf der Straße von einer wütenden Gruppe angegriffen, weil sie als Muslimin bzw. als Enkelin von Einwanderern aus Pakistan erkannt wird. Oder eine ganze Gemeinschaft bzw. ethnische Gruppe wird beschuldigt, etwas mit organisiertem sexuellem Missbrauch von Mädchen und Frauen zu tun zu haben.

Ist das eine dystopische Fiktion in einem liberalen Rechtsstaat? Leider nicht. So etwas passiert. Im Sommer gab es in Großbritannien gewalttätige Unruhen. Und im Moment wird gegen pakistanisch-stämmige Muslime im Vereinten Königreich eine Kampagne gefahren. Dabei sind teilweise die gleichen Akteure beteiligt, die zuvor die Gewalt des Mobs angefacht hatte.

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