Hebammen: Eine Ausstellung der Hilfsorganisation CARE erinnert an ihren lebenswichtigen Einsatz.
(iz/KNA). Das Hebammenwesen gehört ab Dezember 2023 zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit. Das gab die Deutsche UNESCO-Kommission in Bonn bekannt.
Zu den Kulturgütern gehören unter anderem die Rikscha-Malerei in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka und das muslimische Fastenbrechen Iftar, das von Aserbaidschan, dem Iran, der Türkei und Usbekistan nominiert wurde.
Mit Blick auf den Beruf der Hebamme, der von Deutschland und sieben weiteren Staaten vorgeschlagen wurde, verwies die UN-Organisation auf die weltweite kulturelle Vielfalt, die sich in der Praxis widerspiegele.
„Das grundlegende Wissen und Können von Hebammen gleicht sich auf der ganzen Welt, weist aber je nach Erdteil viele regionale und kulturelle Besonderheiten auf.“ Ihre Fähigkeiten und ihr Wissen seien über Generationen bewahrt, weiterentwickelt und weitergegeben worden.
Unabhängig davon eröffnete die Hilfsorganisation CARE am 15. November eine Fotoausstellung mit dem Titel „Im Einsatz für das Leben: Hebammen weltweit“ (bei Interesse: veranstaltungen@care.de).
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