Integrationskurse: Kritik von NGOs an Kürzung
Freiwillige Integrationskurse sind vorerst gestoppt. Aus Sicht des Caritasverbandes ist eine Kürzung des Angebots aus mehreren Gründen der falsche Weg. Die SPD hält das letzte Wort noch nicht für gesprochen.
27.03.2026 Birgit Wilke 3 Min. Lesezeit
Foto: DRK
(KNA). Der vorläufige Stopp des Bundesinnenministeriums für eine freiwillige Teilnahme an Integrationskursen sorgt weiterhin für deutliche Kritik. Die Entscheidung sei „integrationspolitisch ein fatales Signal“, sagte Caritas-Vorstand Oliver Müller. Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Wiese, sagte, in der Sache sei das letzte Wort noch nicht gesprochen. Von Alexander Riedel & Birgit Wilke
Zuletzt war bekanntgeworden, dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge seit Ende November keine Berechtigungsscheine für eine freiwillige Teilnahme an Integrationskursen mehr ausstellt. Das Innenministerium will nach eigenen Angaben Kurse vor allem Geflüchteten mit dauerhafter Bleibeperspektive ermöglichen. Hintergrund sind demnach auch Einsparungen.
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