Kommentar: Nicht nur im Ramadan – wir müssen Baraka verstetigen

Waren die spirituellen Übungen im Ramadan ein Happening oder können wir ihre Baraka für das ganze Jahr nutzbar machen?

7.04.2026 Sulaiman Wilms 2 Min. Lesezeit
Baraka ramadan

Foto: Ammar Asfour, The Eye in Islam

(iz). Ich kann mich erinnern, wie ich vor 23 Jahren zum Abschluss dessen, was man heute neuerdings im islamischen Denglisch als „spirituellem Retreat“ bezeichnet, dem Vortrag des englischen Gelehrten Schaikh Abdalhaqq Bewley zuhörte. Der ‘Alim und Sufi-Lehrer fasste den Aufenthalt und seine Einsichten zusammen.

Zum Schluss folgte ein wichtiger Rat, der ebenso für die Zeit nach dem (oder jedem) Ramadan gilt: Das Erlebte und Erfahrene hat den Zweck, uns – einzeln wie als Gemeinschaft – zu transformieren.

Unser Herz ähnelt dabei wie ein belichteter Film, nachdem er dem göttlichen Licht ausgesetzt wurde. Damit das „Bild“ nicht wieder verschwindet, muss es in ein „Entwicklerbad“.

Bilder

Foto: cendhika/Adobe Stock

Die Phase der Verstetigung beginnt nach dem Event – oder der Ausnahme. Im Moment der Heimkehr bzw. – wie beim Fastenmonat –, wenn der Normalfall erneut eintritt.

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