Frauen im Qur’an: über Aspekte von Weiblichkeit in der Offenbarung

Der Qur’an erzählt von Frauen nicht als Randerscheinung, sondern als Teil seiner allgemeinen Botschaft an alle Menschen

7.04.2026 Nuriddeen Knight 5 Min. Lesezeit
frauen Qur‘an

Foto: Rawpixel Ltd/Adobe Stock

(iz). Er bindet ihre Geschichten eng an die großen Themen Glauben, Unglauben, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.

Zu Beginn stehen die Verse aus Sure 66, in denen die Ehefrauen von Nuh und Lut als warnende Beispiele und Asiya sowie Maryam als Vorbilder genannt werden – ausdrücklich für alle, nicht nur für Frauen. Asiya ruft inmitten von Macht und Gewalt nach einem Haus bei Gott im Paradies.

Maryam wird als durch und durch ergebene Dienerin beschrieben. Wer über diese Frauen schweigt, beraubt sich selbst der Belehrung, die in ihren Geschichten liegt, und verengt auf künstliche Weise den Blick auf die Offenbarung.

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Frauen im Qur‘an: nur auf den ersten Blick männerdominiert

Auf den ersten Blick scheint das Buch Allahs hauptsächlich von Männern zu sprechen, vor allem, weil Propheten ausführlich und wiederholt erwähnt werden. Wird diese Sonderkategorie jedoch ausgeklammert und nur auf nichtprophetische Männer und Frauen geschaut, wirkt das Verhältnis ausgeglichener.

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