Kasachstan: War es ein Aufstand oder ein Putsch?
Etwa 70 Prozent der mehr als 18 Millionen Kasachen sind Muslime, überwiegend Sunniten. Bislang herrschten in der zwitgrößten der einstigen Sowjetrepubliken relativ stabile Verhältnisse. (Iz/KNA). Anfang Januar kam es im zentralasiatischem Kasachstan – einem Exporteur von Energieträger wie Erdöl und -gas – zu landesweiten Unruhen und gewalttätigen Zusammenstößen. Dabei kam es zu hunderten Toten und […]
20.02.2022 Sulaiman Wilms 3 Min. Lesezeit
Foto: Vera Larina, Shutterstock
Etwa 70 Prozent der mehr als 18 Millionen Kasachen sind Muslime, überwiegend Sunniten. Bislang herrschten in der zwitgrößten der einstigen Sowjetrepubliken relativ stabile Verhältnisse.
(Iz/KNA). Anfang Januar kam es im zentralasiatischem Kasachstan – einem Exporteur von Energieträger wie Erdöl und -gas – zu landesweiten Unruhen und gewalttätigen Zusammenstößen. Dabei kam es zu hunderten Toten und tausenden Verwundeten. Die Menschen demonstrierten unter andrem gegen exorbitant gestiegene Treibstoffkosten.
Der amtierende Präsident des Landes, Kassym-Jomart Tokajew bezeichnete die Unruhen als „eine Untergrabung der Integrität des Staates“. Besonders gravierend waren Zusammenstöße in der Ex-Hauptstadt Almaty. Dabei kamen Militärangehörige zum Einsatz. Berichte sprachen von unzähligen Toten und Verletzten. Noch Tage später waren Blutspuren auf den Straßen zu sehen. Einige Berichte sprachen von einer gezielten Bewffnung durch mafiöse Clanstrukturen.
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