Was das Netz mit den Kindern macht

Die digitale Revolution ist zu einem riesigen, ungeplanten Experiment geworden – und Kinder sind ihre am stärksten exponierten Teilnehmer.

13.01.2026 .Redaktion 3 Min. Lesezeit
kinder

Foto: Freepik.com

(The Conversation). Angesichts der weltweit steigenden Zahl von ADHS-Diagnosen stellt sich eine wichtige Frage: Könnte die zunehmende Nutzung entsprechender Endgeräte dabei eine Rolle spielen?

Um dies zu untersuchen, haben wir mehr als 8.000 Kinder im Alter von etwa zehn bis 14 Jahren beobachtet. Wir haben sie zu ihren digitalen Gewohnheiten befragt und sie in drei Kategorien eingeteilt: Gaming, TV/Video (wie YouTube) und soziale Medien. 

Letztere umfassten Apps wie TikTok, Instagram, Snapchat, X, Messenger und Facebook. Anschließend haben wir analysiert, ob die Nutzung mit einer langfristigen Veränderung der beiden Kernsymptome von ADHS in Verbindung steht: Unaufmerksamkeit und Hyperaktivität.

kolumne sex

Foto: Freepik.com

Unsere wichtigste Erkenntnis war, dass der Gebrauch sozialer Medien mit einer allmählichen Zunahme der Unkonzentriertheit verbunden war. Das Spielen oder Ansehen von Videos war dies nicht. Diese Muster blieben auch nach Berücksichtigung des genetischen Risikos der Kinder für ADHS und des Einkommens ihrer Familien unverändert.

IZ+

Weiterlesen mit dem IZ+ (Monatsabo)

Mit unserem digitalen Abonnement IZ+ (Monatsabo) können Sie weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews abrufen. Gegen einen Monatsbeitrag von 3,50 € können Sie das erweiterte Angebot der Islamischen Zeitung sowie das ständig wachsende Archiv nutzen.

Abonnenten der IZ-Print sparen beim IZ+ Abo 50%.

Wenn Sie bereits IZ+ Abonnent sind können Sie sich hier einloggen.

* Einfach, schnell und sicher bezahlen per Paypal, Kredit-Karte, Lastschrift oder Banküberweisung. Das IZ+ Abo verlängert sich automatisch um einen Monat, wenn es nicht vorher gekündigt wurde. Sie können ihr bestehendes Abo jederzeit auf der Mein Konto-Seite kündigen.