Krebsforschung: „Medizin ist für alle da“

Migranten kommen bisher in klinischen Studien zur Krebsforschung kaum vor. Interview mit Professor Jalid Sehouli

30.06.2024 Nina Schmedding 5 Min. Lesezeit
Krebsforschung

Foto: Sven Weber, Adobe Stock

(KNA). Die Berliner Charite hat sich zum Ziel gesetzt, Migranten besser in klinische Studien für die Krebsforschung einzubinden. Am 15. fand der erste Patientenkongress für Betroffene und ihre Angehörigen statt.

Wie repräsentativ sind klinische Studien in der Onkologie? Bilden sie die deutsche Gesamtbevölkerung gut genug ab? Migranten wie aus der Türkei, arabischen Ländern oder Vietnam seien in klinischen Studien der Onkologie bisher jedenfalls unterrepräsentiert, sagt Professor Jalid Sehouli, Direktor der Klinik für Gynäkologie am Campus Virchow-Klinikum.

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